A46-Blitzer: Stadt Wuppertal nimmt mehr als eine Million Euro ein

Autobahn : Stadt Wuppertal nimmt mit Blitzer auf A46 mehr als eine Million Euro ein

Für die Stadt Wuppertal hat sich der Einsatz des Blitzers auf der Autobahn 46 gelohnt, knapp 25.000 Mal löste die Radarfalle aus. Jetzt soll er woanders zuschlagen.

Neun Monate kam der stationäre Blitzer auf der A46 im Baustellenbereich am Westring zum Einsatz. 24 668 Mal löste die Radarfalle aus. Das teilte die Stadt Wuppertal am Freitag auf WZ-Nachfrage mit. Insgesamt seien Bußgelder in Höhe von 1.080.400 Euro verhängt worden. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 129 Kilometer pro Stunde.

In dieser Woche hat die Stadt den Blitzer im Bereich der Baustelle abgebaut und an die Linderhauser Straße in Nächstebreck verlagert. „Die Baustelle auf der A 46, die wir im Auftrag der Bezirksregierung mit dem Blitzer stationär abgesichert haben, nähert sich der Fertigstellung. Straßen NRW wird dort jetzt die neue Fahrbahn fräsen und asphaltieren. Da hätte der Blitzer im Baufeld gestanden“, erklärt Stadtsprecherin Martina Eckermann.

Bis zur Entscheidung über einen erneuten Einsatz an der Autobahnbaustelle solle der Blitzer nun an der Querung der Nordbahntrasse für angepasste Geschwindigkeit der Auto- und Lkw-Fahrer sorgen.

Der Bereich des ehemaligen Bahnübergangs wurde zum Schutz der die Straße überquerenden Radfahrer und Fußgänger auf einer Länge von 100 Metern als Tempo 30-Strecke ausgewiesen und mit Rüttelstreifen, Blinklichtern und Warnschildern ausgestattet. Trotzdem wird dort häufig die Geschwindigkeitsbegrenzung missachtet.

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