5000 Wuppertaler gehen für Klimaschutz auf die Straße

Klimastreik : 5000 Wuppertaler gehen für Klimaschutz auf die Straße

Fridays-for-Future-Gruppe wurde von Ansturm überrascht. Demonstranten aus allen Altersgruppen waren dabei.

Die Fridays for Future Gruppe war überwältig - nach ihren Schätzungen haben rund 5000 Menschen an der Demonstration am Freitag teilgenommen - neben Schülern auch viele Erwachsene, die ausdrücklich aufgerufen waren, mitzumachen. Die Polizei schätzte die Teilnehmerzahl auf 4000. Die Demonstration verlief nach Angaben der Polizei friedlich. Die Organisatoren hatten nur mit 1000 Teilnehmern gerechnet.

Der Demonstrationszug zog vom Döppersberg über die B7 vor das Rathaus, wo Vertreter von Greenpeace, Extinction Rebellion, dem Wuppertal Institut und den Organisatoren sprachen.

Die Organisatoren fordern ausdrücklich mehr Einsatz von der Stadt in Sachen Klimaschutz - Klimanotstand statt 14 Punkte-Plan, wie von Grünen und CDU vorgelegt. Anscheinend gibt es dafür Unterstützung aus der Bevölkerung. Jonah Näckel, Sprecher der Gruppe, hofft, so den Druck auf die Verwaltung und Politik erhöhen zu können.

Unter den Demonstranten waren auch Schüler mit Lehrern – etwa eine 3. Klasse der Grundschule Nützenberg zusammen mit einer Klasse 5 des Carl-Fuhlrott-Gymnasiums.

Auch Ilka Federschmidt, Superindendentin des Kirchenkreises, war dabei, und sagte, auch ihre Mitarbeiter seien ausdrücklich eingeladen gewesen, mitzulaufen. Viele Erwachsene wie Steffen und Iris Mayer, sagten, sie hätten darauf gewartet, dass die Demo nicht mehr nur für Schüler freigegeben würde.

Ab 14 Uhr fand eine Klimabörse im Wuppertal Institut statt. ecr

Mehr von Westdeutsche Zeitung