Stadtteilfest in Wuppertal-Vohwinkel: 27. Miteinanderfest: Gemeinsam für Toleranz und Vielfalt

Stadtteilfest in Wuppertal-Vohwinkel : 27. Miteinanderfest: Gemeinsam für Toleranz und Vielfalt

Mehr als 1000 Besucher beim multikulturellen Fest auf dem Gelände der Jugendeinrichtung Offene Tür Höhe.

Hier spielt die Herkunft keine Rolle. Beim Miteinanderfest feiern traditionell mehr als 30 Nationen friedlich zusammen. Auch die 27. Auflage der bunten Veranstaltung war ein eindrucksvolles Zeichen für Toleranz und Vielfalt. Das multikulturelle Fest auf dem Gelände der Jugendeinrichtung Offene Tür Höhe und der angrenzenden Kindertagesstätte lockte am vergangenen Samstag mehr als 1000 Besucher an.

Angesichts der idealen Rahmenbedingungen mit strahlendem Sonnenschein war die Stimmung ausgelassen. Geboten wurden unter anderem Fußballturniere, eine Rollenrutsche, ein Bungee-Trampolin, ein Kletterfelsen, Zorbbälle sowie zahlreiche Spiel- und Bastelaktionen. Auf der Bühne gab es musikalische Darbietungen von Kindergärten, Grundschulen und Chören. Joseph Muaka und Hassan Ismail traten mit einem Soulprogramm auf. Bei den Gästen fiel das Urteil eindeutig aus.

Mia hatte es besonders das Bungee-Trampolin angetan

„Gerade für die Kinder ist das eine tolle Sache“, findet Mutter Anika Braselmann. Sie war mit ihrer Familie schon zum dritten Mal dabei. Tochter Mia hatte es besonders das Bungee-Trampolin angetan. Auch auf den Spielgeräten des Kindergartens konnte sich die Sechsjährige zusammen mit den anderen kleinen Besuchern austoben. Für Vera Beilstein war die positive Resonanz eine schöne Bestätigung ihres langjährigen Engagements. „Es ist wunderbar zu sehen, wie sich das entwickelt hat“, erzählt die Mitgründerin der Veranstaltung.

Auch die Politik war beim Fest vertreten und lobte das verbindende Konzept. „Alle packen gemeinsam mit an und sorgen für ein tolles Miteinander“, sagt Bezirksbürgermeister Heiner Fragemann (SPD). „Rassismus und Fremdenfeindlichkeit haben hier keinen Platz“, betont er. Auch der SPD-Bundestagsabgeordnete Helge Lindh sprach allen Beteiligten seinen Dank aus. „Was hier passiert, ist für ein friedliches Zusammenleben vorbildlich“, lautet seine Meinung.

Das Miteinanderfest wurde wie immer vom Arbeitskreis Höhe/Dasnöckel ausgerichtet. Hier haben sich zahlreiche Einrichtungen, Schulen, Kirchen sowie die Bezirksvertretung Vohwinkel zusammengeschlossen. Die Organisatoren verweisen auf den besonderen Stellenwert der Veranstaltung für die Menschen im Vohwinkeler Süden. „Dieses Fest ist für fast alle im Quartier eine fröhliche Verpflichtung und Bestätigung der jahrzehntelangen am Bedarf der Bevölkerung orientierten sozialpädagogischen Arbeit“, sagt der Leiter der OT Höhe, Wolfgang Thronberens. Er gehört ebenfalls zum Gründungsteam und freute sich über die Unterstützung der mehr als 20 freiwilligen Helfer.