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27. Februar: Der Tag der Wahrheit für die Bäder

27. Februar: Der Tag der Wahrheit für die Bäder

In Ronsdorf und Vohwinkel hoffen die Fördervereine am Tag der Übergabe auf großen Zulauf und starke Unterstützung.

Ronsdorf/Vohwinkel. Am 27. Februar ist die Staffelübergabe in den Hallenbädern Vohwinkel und Ronsdorf geplant. Das Sport- und Bäderamt verabschiedet sich — der Betreiberverein Bürgerbad Vohwinkel und die Betreibergesellschaft „Bürgerbad Bandwirkerbad Ronsdorf“ werden die Regie am Beckenrand übernehmen.

„Der 27. Februar könnte schon zum Tag der Wahrheit für die Fördervereine werden. Wir hoffen auf einen besonders guten Besuch an diesem Tag“, sagt Peter Keller, Leiter des Sport-und Bäderamtes. In der Zeit von 8 bis 13 Uhr (Einlassende 12 Uhr) wird das Sport- und Bäderamt in Ronsdorf keinen Eintritt verlangen. Die Fördervereine wollen den Tag nutzen, um weitere Mitglieder zu werben und mit dem Verkauf der Eintrittskarten zu beginnen. „Würden zum Start viele Dauerkarten den Besitzer wechseln, dann wäre das ein wichtige Anerkennung der Arbeit der Fördervereine“, sagt Peter Keller.

Zum Weiterbetrieb der beiden Stadtbäder müssen noch die Überlassungsverträge zwischen der Stadt und den Fördervereinen unterzeichnet werden. Über die Inhalte besteht zwischen beiden Vertragsparteien grundsätzliches Einverständnis, der formelle Beschluss in der Ratssitzung am 28. Februar steht noch aus. Ab dem 1. März wird die Stadt dann kein Personal mehr für den Betrieb der beiden Bäder abstellen, aber bis Ende 2011 die Betriebskosten mit Ausnahme der Personalkosten tragen. Die Stadt überlässt dem Betreiberverein beziehungsweise der Betreibergesellschaft zudem die ab dem 1. März erwirtschafteten Einnahmen.

In der Regie der Stadt bleiben mit der Schwimmoper, dem Heinz-Hoffmann-Bad (Schwimmleistungszentrum), den Gartenhallenbädern Cronenberg und Langerfeld sowie dem Stadtbad Röttgen (Modernisierung bis zum Sommer) fünf Hallenbäder, die technisch auf dem neuesten Stand sind. „Fatal wäre es, wenn wir dafür nicht genügend Personal hätten“, sagt Peter Keller. Bei dem aktuellen Personalstand dürfe es keine Ausfälle geben. Die Verwaltung wird daher mit der Bezirksregierung darüber verhandeln, den Einstellungsstopp in Bezug auf die Bäder zu lockern.