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24-Stunden-Lauf: Neuer Rekord für die Eugen-Langen-Schule

24-Stunden-Lauf: Neuer Rekord für die Eugen-Langen-Schule

Es waren anstrengende und aufreibende 24 Stunden - aber für die sportlichen Schüler hat es sich gelohnt.

Wuppertal. Müde sind sie, aber unheimlich stolz. Am Samstagmorgen, punkt zehn Uhr, endeten für die Schüler und Lehrer der Förderschule Eichenstraße - der Eugen-Langen-Schule - anstrengende und aufreibende 24 Stunden.

Bereits das dritte Mal ging die Aktion mit viel Schweiß und einem neuen Schulrekord zur Neige: Acht Gruppen haben während des diesjährigen 24-Stunden-Laufs bewiesen, dass gemeinsam vieles möglich ist - alle zogen an einem Strang.

Insgesamt drei Stunden, aufgeteilt in mehreren Abschnitte, sei jeder Einzelne gelaufen, was das Zeug hält, resümiert Schulleiter Manfred Diethert stolz. Immerhin gab es höchst interessante Motivationsverstärker: Neben tollen Preisen wie etwa Fahrräder oder großzügige Einkaufsgutscheine, gesponsert von Wupperaler Firmen, wurden die Sportler mit Schnittchen, Frikadellen, Salaten und Kuchen bei Laune gehalten.

Eine besondere Herausforderung sei es für die ganz Kleinen gewesen. "Die Neunjährigen sind beinahe im Stehen eingeschlafen", sagt Diethert und schmunzelt. Auf ausreichende Ruhezeiten auf Isomatten wurde allerdings streng geachtet.

Einmal den "toten Punkt" überwunden, liefen sich die Runden auch schon viel schneller. Erschwerend kam dieses Jahr ein Gewitter hinzu - es goss in Strömen. Angestrengt hätten die Teilnehmer in den Himmel geschaut und den Sekunden-Abstand zwischen Blitz und Donner gezählt: 21 - 22 - 23. "Gott sei Dank war das Gewitter zu weit weg. Sonst hätten wir den Lauf abblasen müssen", sagt Diethert.

Die Best-Leistung erzielte Kevin Dowald mit 101 Runden. "Aber", betont der Schulleiter, "heute sind alle Sieger. Jeder hat sein Bestes gegeben." Finanziert wurde die Aktion aus sämtlichen Einnahmen rund um den 24-Stunden-Lauf. Was übrig bleibt, soll in die Kasse für das auf dem Gelände geplante Sport- und Schwimmzentrum fließen. Das sei aber nicht der Grund für den Lauf, sagt der Schulleiter: "Wichtig ist das Erfolgserlebnis, das unsere Schüler, die auf Grund ihrer Lernschwäche oft Misserfolge einstecken müssen, heute erfahren haben."