Luftballon fliegt gegen Stromleitung 20 000 Menschen in Wuppertal kurzzeitig ohne Strom

Wuppertal · Auch die Schwebebahn war betroffen und musste den Betrieb einstellen. Die Feuerwehr befreite mehrere Menschen aus Aufzügen.

Ein Luftballon ist gegen eine Stromleitung geflogen.

Ein Luftballon ist gegen eine Stromleitung geflogen.

Foto: dpa/Moritz Frankenberg

Ein Luftballon hat sich am Freitagabend in einer Stromleitung am Umspannwerk in Nächstebreck verfangen und dadurch einen großflächigen Stromausfall ausgelöst. Das teilten die Wuppertaler Stadtwerke auf Anfrage der WZ mit.

In der Folge waren ab etwa 21.50 Uhr rund 20 000 Menschen ohne Strom. Betroffen waren der Stadtteil Langerfeld und der Ortsteil Nächstebreck. Der Kurzschluss hatte auch Auswirkungen auf die Schwebebahn, die am Freitagabend den Betrieb einstellte und diesen erst am Samstagmorgen wieder aufnahm. Inzwischen fahren die Bahnen aber wieder ganz normal. Wer für den Ausfall verantwortlich ist, wissen die Stadtwerke nicht. Sie fanden nur den handelsüblichen Helium-Ballon vor Ort vor, jedoch keinen Verursacher.

Bei der Feuerwehr gingen massenweise Notrufe ein. Die Helfer mussten vier Mal Personen aus Aufzügen retten und eine ausgelöste Brandmeldeanlage überprüfen. Sechs Schwebebahnen hielten zunächst auf freier Strecke, konnten aber nach Angaben von Stadtwerkesprecher Malte Baumgarten sicher bis zur nächsten Station gelangen, um die Gäste dort abzusetzen.

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