18 Orte, an denen die Kunst abgeht

18 Orte, an denen die Kunst abgeht

Die 15. Kunst- und Museumsnacht bietet am 29. Juni jede Menge Ansichten, Einblicke und Genuss. Wir sagen, was wo angeboten wird.

Eine Nacht, 18 Orte: Die Kunst- und Museumsnacht bietet am heutigen 29. Juni kulturellen Genuss überall in der Stadt, von der Vohwinkeler Kunststation im Westen bis zum Unterbarmer Galerien-Hotspot DruckStock, wuba und BBK Bergisch Land. Das Angebot:

Die Kunststation im Bahnhof Vohwinkel beherbergt das Haus der Geschichte von Bildhauer Eckehard Lowisch. Um 19.30 Uhr wird dort Peter Sempels KinoXtrem, eine dreistündige Special-Punkfilmoper, performt (buergerbahnhof.com/kunststation).

In Schloss Lüntenbeck wird um 19 Uhr die zweite Ausstellung der Reihe „Kunst im Schloss“ eröffnet: Nicole Kreischer zeigt ihre Bilder unter dem Titel „Infantophismus“ (schloss-luentenbeck.de).

Der US-Amerikaner Andrew Schoultz stellt in der Galerie Droste, Katernberger Straße 100, seine chaotisch anmutenden Erzähl-Bilder aus (galeriedroste.de).

Friedrike Ruff und Julia Zinnbauer sind bei Grölle pass:projects, Friedrich-Ebert-Straße 143e, mit Bildern, Objekten, Fotoarbeiten und Filmperformance zu Gast (groelle.de).

Im Bildhaueratelier, Friedrich-Ebert-Straße 119, zeigen Studierende der Bergischen Universität, was sie können (kunst.uni-wuppertal.de).

Die Backstubengalerie, Schreinerstraße 7, lädt zu Carmen Lewin-Sterns „Gastspiel“. Die Künstlerin bevorzugt die Collage. Desgleichen Guido Scholz, der sein Atelier im Haus öffnet (backstubengalerie.de.tl)

Zu einem Happening unter dem Motto „Typen-Tappen-Tonchen — Schöner tonen im Loch“ laden ab 20 Uhr im Loch, Bergstraße 50, Künstler und das Ton-Team (lochloch.sommerloch.info).

Mit einer Klangperformance des Düsseldorfer Künstlers Taka Kagitomi und der Einladung, bei den Vorbereitungen für das Supagolf-Event dabei zu sein, wartet die Hebebühne, Mirker Straße 62, auf (hebebuehne-ev.de).

Gartenspaziergang, Texte und Konzert mischt man in der Begegnungsstätte Alte Synagoge, Genügsamkeitsstraße, um sich unter dem Titel „Tora und Textilien“ der Geschichte der Juden in Wuppertal, in Berg und Mark zu nähern (alte-synagoge-wuppertal.de).

Die umfangreichen Angebote des Von der Heydt-Museums, Turmhof 8, nutzen die Sammlung, vor allem aber die Ausstellung „Jankel Adler und die Avantgarde“. Es gibt verschiedene Führungen, ein Katzenaktzeichnen, ein Konzert und weitere kreative Aktionen (von-der-heydt-museum.de).

„GreenBlindGhostRide“ heißt die Ausstellung, die Markus Willeke in der Hengesbach Gallery, Vogelsangstraße 20, bestreitet (hengesbach-gallery.com).

Die Galerie Kunstkomplex, Hofaue 54, präsentiert die US-amerikanische New Media-Künstlerin Sam Heydt (kunstkomplex.net).

Martin Schwenks „Schaumfeld“ ist im Neuen Kunstverein, Hofaue 51, zu sehen. (neuer-kunstverein-wuppertal.de)

Die Universitätsgalerie Oktogon, Wormser Straße 55, verzahnt sich mit mehreren Akteuren, bietet Performances. Unter anderem gibt es um 21.30 Uhr eine Führung vom Skulpturenpark Waldfrieden zum Oktogon (oktogon@uni-wuppertal.de).

In Tony Craggs Park, Hirschstraße 12, werden die Hallen mit Arbeiten von Markus Lüpertz und Christina Löhr bis 22 Uhr geöffnet. Außerdem konzertieren Musikhochschüler (skulpturenpark-waldfrieden.de).

Fünf Fotografen der BBK Bergisch Land, Friedrich-Engels-Allee 173, zeigen ihre Arbeiten unter dem Titel „Aus dem Rahmen...“. Um 19 Uhr liest die Filmemacherin und Autorin Marina Jenkner. (bbkbergischland.de)

Collagen von Stefanie Neumann und Radierungen von Ulrike Hagemeier sind bei DruckStock, Friedrich-Engels-Allee 173, zu sehen. Um 20.30 Uhr erklingt das Saxophon (druckstock-hagemeier.de).

Die wuba-Galerie, Friedrich-Engels-Allee 174, präsentiert den Fotokünstler Frederik Schulz. Er zeigt seine großformatigen Panollagen — auch in den Galerieräumen von coba nebenan. Dazu gibt es Musik (20 und 22 Uhr) zwischen Jazz und Klassik (wuba-galerie-brigittebaumann.de).

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