1. NRW
  2. Wuppertal

Winter: 1300 Aboschwimmer kommen im Winter ins Freibad

Winter : 1300 Aboschwimmer kommen im Winter ins Freibad

Der SV Neuenhof hat eine gute Wintersaison. Die Schließung der Schwimmoper könnte dem Verein nützen.

„Der Badebetrieb geht ganz normal weiter. Das Leck ist zum Glück nichts Schwerwiegendes und kann im März repariert werden“, gibt Christoph Putsch, Geschäftsführer des SV Neuenhof Entwarnung.

Am Donnerstagmorgen musste das Schwimmbad an der Müllverbrennungsanlage zwischen acht und zwölf Uhr geschlossen werden, damit ein festgestellter Leckschaden im Rohrleitungssystem lokalisiert werden konnte. „Es waren nur diese vier Stunden – davor und danach war das Schwimmbad offen. Die Pause haben wir auch nur eingelegt, damit die Firma in Ruhe arbeiten konnte“, betont Putsch und sagt, dass im Freibad alles weiter in geregelten Bahnen läuft.

So wie auch geschwommen wird – selbst im Winter. Denn das Freibad des SV Neuenhof hat auch in der kalten Jahreszeit geöffnet. Die Saison läuft seit dem 1. Oktober bis zum 28. Februar. Wie auch im restlichen Jahr liegt die Temperatur des Wassers bei 26 bis 28 Grad.

Der Geschäftsführer Christoph Putsch sieht 2018 als ein gutes Jahr. Trotz einiger Schwierigkeiten: „Wir sind mit der Sommersaison sehr zufrieden. Wir haben hohe Besucherzahlen gehabt, obwohl wir durch den Sturmschaden eine Woche den Badebetrieb einstellen und schließen mussten“, sagt Putsch, der noch einmal daran erinnerte, dass ein Nachzügler des Jahrtausendregens Ende Mai mit einer Woche Verspätung auf den Höhen zuschlug und das Freibad mit einer Schlammlawine überraschte.

Der Ausfall im Sommer
wog schwer

Gerade bei so einem Sommer, wie in diesem Jahr wiege so ein Ausfall natürlich schwer, betont Putsch. „Das hat uns gut 30 000 Euro gekostet“, sagt der 44-Jährige.

Auch wenn er zu den Besucherzahlen nichts Genaues sagen kann, hält Putsch daran fest, dass es ein guter Sommer war. „Bei uns ist es so, dass wir rund 2500 Mitglieder haben. Ab zusätzlichen 1000 Badegästen am Tag sind wir sehr zufrieden. Diese hatten wir dieses Jahr sehr oft.“ Zumindest 2500 bis 3000 Besucher wären keine Seltenheit gewesen, blickt der SVN-Geschäftsführer auf die Sommersaison zurück.

Erst Ende Februar weiß man, ob Schwimmoper-Schwimmer kamen

Da stört es den Vereinsvertreter auch nicht, dass sein Club trotz des anhaltenden Sommers am 30. September auf die Wintersaison umstellte. Denn auch diese ist sehr gut angelaufen. 1300 Abokarten wurden für die bis zum 28. Februar anhaltende Winterzeit bereits abgesetzt.

Während der Verein zuletzt als Ausweichsquartier für das Schwimmsportleistungszentrum Küllenhahn zur Verfügung stand, dürften aktuell einige Badegäste von der bis in den Februar geschlossenen Schwimmoper in Elberfeld nach Cronenberg hochfahren. „Da werden sicherlich einige Gäste von der Schwimmoper dabei sein, die sich jetzt bei uns Zehnerkarten gekauft haben“, schätzt Putsch, mit Blick auf den seit Anfang Dezember laufenden Verkaufsstart der Mehrfacheintrittskarten. Ob und wie sehr das Freibad Neuenhof von der Schließung der Schwimmoper profitiert haben wird, das könne man laut Putsch aber mit Sicherheit erst Ende Februar genau sagen.

„Aktuell läuft es auf jeden Fall sehr gut“, sagt der „Manager“, der auch bemerkt, dass die Karten für zehn Eintritte auch gerne zu Weihnachten verschenkt werden.