0-Euro-Schein fast ausverkauft

0-Euro-Schein fast ausverkauft

10 000 Scheine wurden für je drei Euro angeboten.

Der 0-Euro-Schein von Bergisches Land Tourismus Marketing und Wuppertal Marketing ist hervorragend angenommen worden. Schon 24 Stunden nach dem Verkaufsstart am vergangenen Dienstag war der Schein fast ausverkauft, berichtet Martin Bang, Geschäftsführer von Wuppertal Marketing. „Die Nachfrage ist sensationell gut, unsere Geschäftsstelle wurde förmlich gestürmt“, sagte Bang auf WZ-Nachfrage. Eine Kundin habe den Schein gekauft, weil sie mit ihrem Mann eigentlich vereinbart hatte, dass sich die beiden nichts schenken. „So schenke ich ihm ja praktisch nichts“, sei ihr Kommentar gewesen, so Bang. Die beiden Anbieter hatten insgesamt 10 000 Scheine zu einem Verkaufspreis von 3 Euro angeboten. Der 0-Euro-Schein, der die Schwebebahn als Motiv zeigt, wurde in Wuppertal erstmals gedruckt. Die aus Frankreich stammende Idee haben bereits viele andere Städte übernommen.

So sei auch die Idee entstanden, sagt Bang. Die Scheine seien völlig legal, da sie ja als Zahlungsmittel nicht in Frage kommen. Doch bei Sammlern genießen die Scheine einen hohen Wert. Um Spekulation zu verhindern, haben die Initiatoren die 100 Scheine mit den kleinsten Seriennummern zurückgehalten und werden sie in der Vorweihnachtszeit für einen guten Zweck versteigern.

Bei Wuppertal Marketing freut man sich, dass mit den Scheinen ein Bild von Wuppertal verbreitet werde, so Bang. Außerdem lernten so auch Bürger die Marketing-Geschäftsstellen kennen, die sonst nicht dorthin kämen.

„Eine neue Serie der Scheine kann ich mir gut vorstellen, allerdings nicht mit dem selben Motiv“, sagt Bang. Aber alleine von der Schwebebahn gebe es neben dem jetzt verwendeten Kaiserwagen ja noch zwei neuere Modelle als mögliche Motive.

Mehr von Westdeutsche Zeitung