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Wuppertal: Einbahnstraßen für Radverkehr freigegeben

BV Langerfeld : Einbahnstraßen für Radverkehr freigegeben

Einige Einbahnstraßen sollen jetzt für den Radverkehr freigegeben werden. Für Radfahrer gab es in der Bezirksvertretung Langerfeld noch eine weitere Nachricht.

Die Bezirksvertretung hat Verwaltungsvorschläge zu Einbahnstraßen, die man für gegenläufigen Radverkehr freigeben könnte, intensiv diskutiert. Grünes Licht gab sie in diesen Fällen: Pommernstraße, Mecklenburger Straße, Gibichostraße, Eisenstraße, Stefan-George-Straße und Odoakerstraße. Bei den meisten reicht es, einfach entsprechende Hinweisschilder aufzustellen. Eine Zusatzmaßnahme gibt es bei der Mecklenburger Straße. Dort, wo sie in die Schwelmer Straße einmündet, wird neben der zusätzlichen Beschilderung eine Aufstellfläche für den gegenläufigen Radverkehr markiert. Der soll die Sicherheit der Radfahrer gegenüber einbiegenden Autos erhöhen und die Freigabe deutlicher machen.

Verkehrsicherheit als
wichtigstes Kriterium

„Wir haben uns das nicht leicht gemacht bei unseren Entscheidungen. Es gab in einigen Fällen Sicherheitsbedenken. Wir haben die Verkehrssicherheit als wichtigstes Kriterium gesehen“, sagte Bezirksbürgermeister Andreas Bialas (SPD). Mit wechselnden Mehrheiten wurde über jede Straße einzeln abgestimmt. Keine Mehrheit ergab sich für die Inselstraße. Und bei der Ehrenberger Straße folgte man nicht dem Verwaltungsvorschlag, die gesamte Straße freizugeben. Vielmehr soll das nur für den Abschnitt zwischen Eisenstraße und Gallmeierstraße gelten. Alle Freigaben können ab sofort umgesetzt werden.

Auf der Ende 2020 von der Verwaltung erstellten Liste der zu prüfenden Einbahnstraßen stehen für den Bereich Langerfeld – Beyenburg jetzt noch vier: der Dahler Berg, der Rascheweg, die Kurze Straße und der Theodor-Vogel-Weg. Wegen der Corona-Pandemie gab es dort noch keine Prüfungen. Die Ortsbesichtigungen mit den beteiligten Fachdienststellen durften nicht stattfinden. Sobald das wieder möglich ist, soll in dem Stadtbezirk angefangen werden, in dem am wenigsten Fälle übrig geblieben sind. In dem Fall hätte Langerfeld-Beyenburg mit vier Straßen die Nase vorn.

Das Thema Radverkehr griffen die Bezirksvertreter in einem weiteren Beschluss auf: Die Verwaltung möge prüfen, welche Möglichkeiten es gibt, in Beyenburg in der Nähe der Eisdiele Radhalter aufzustellen. mj