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Wuppertal: Der Lichtscheider Kreisel ist wieder befahrbar

Dauerbaustellen : Der Lichtscheider Kreisel ist wieder befahrbar

Auch an anderen Stellen bewegt sich etwas.

Auf Lichtscheid ist wieder der ganze Kreisel befahrbar – zumindest einspurig. Am vergangene Freitag begann der vierte Bauabschnitt, in dem hauptsächlich an Straßen im Umfeld gebaut wird. Damit nähert sich eine große Baustelle in der Stadt ihrem Ende.

Kommende Woche soll der Kreisel voraussichtlich überall auf zwei Spuren befahrbar sein. Im Umfeld wird es aber noch weiter einige Einschränkungen geben. Bei der Stadt geht man davon aus, dass die Bauarbeiten bis Jahresende abgeschlossen sind, im ersten Quartal 2021 nur noch Restarbeiten stattfinden. Damit sind die Arbeiten schneller beendet als geplant. Der Umbau hatte im Mai begonnen, er bereitet den Kreisel auf den geplanten Ausbau der L418 vor. Die Kosten von etwa fünf Millionen Euro trägt das Land.

Mit Erleichterung werden auch viele Wuppertaler feststellen, dass die Theishahner Kreuzung auf Küllenhahn ab Ende November wieder in beide Richtungen passierbar ist. In der Hahnerberger Straße hatten die Stadtwerke eine Gasleitung und eine Fernwärmeleitung verlegt, die Kreuzung war nur in Richtung Elberfeld geöffnet.

Die Baustelle wandert dann weiter in die Jägerhofstraße, wo ebenfalls Gas- und Fernwärmeleitungen verlegt werden. Die Arbeiten sollen nach Angaben der Stadtwerke etwa drei Monate dauern, die Jägerhofstraße bleibt dabei in beide Richtungen befahrbar.

Die Lindenallee in Cronenberg bleibt noch länger Baustelle. „Die drehen wir einmal auf links“, sagt WSW-Baustellen-Koordinator Sascha Burghoff und meint damit den Umfang der Arbeiten. Denn dort werden sowohl der Regen- und Schmutzwasserkanal als auch Strom- und Gasleitungen erneuert. Aktuell wird zwischen Karl-Greis-Straße und der Kemmannstraße gebuddelt, das soll bis April dauern.

Auch die Baustelle auf der Uellendahler Straße in Uellendahl rückt weiter. Der Erneuerung von Strom und Schmutzwasserleitungen im ersten Abschnitt ist beendet, jetzt wandert die Baustelle weiter nach unten, in den Bereich zwischen Hausnummer 356 und 400. Auch hier soll die Baustelle als „Insel“ zwischen den Fahrspuren liegen, so dass der Verkehr in beiden Richtungen vorbeifließen kann. „Dazu haben wir viel positive Resonanz bekommen“, sagt Sascha Burghoff.

Auf dem Von-der-Heydt-Platz ist jetzt erkennbar, wie die Bodenfläche des Wasserspiels aussehen wird. Vor zwei Wochen war das Innenleben des Brunnens in den Erdboden eingelassen worden. Bis zur Fertigstellung ist aber noch einiges zu tun. Bei günstigem Wetter könnte das Ende 2021 sein. Als letztes werden die goldfarbenen Sitzelemente aufgestellt und 14 Bäume gepflanzt.

Auch auf der Neuen Friedrichstraße bewegt sich die Baustelle bald weiter. Die Stadtwerke haben südlich der Kirche ihren Teil beendet, derzeit ist die Stadt mit der restlichen Pflasterung rund um die Kirche beschäftigt. In Kürze geht es aber mit dem nächsten Abschnitt weiter nördlich weiter.