Wülfrather Erfolgsserie hält an

Fußball : Wülfrather bauen ihre Serie aus

Bezirksligist ist jetzt seit zehn Partien ungeschlagen.

Auch nach dem zehnten Spieltag ist der Bezirksliga-Spitzenreiter FC Wülfrath von Trainer Sebastian Saufhaus ungeschlagen und wahrt den Drei-Punkte–Vorsprung auf den Tabellenzweiten FSV Vohwinkel. „Wir sind sehr glücklich, dass es bei uns bisher so toll läuft. Das wir heute nur mit 1:0 gewonnen haben, ist eigentlich von geringer Bedeutung. Entscheidend ist der erneute Dreier“, erklärte Michael Massenberg nach dem Sieg gegen den ASV Wuppertal. Der FCW-Vorsitzende weist darauf hin, dass die Tabellenführung eine Momentaufnahme sei und alle Mannschaften darauf drängen würden, dem Tabellenführer die erste Saisonniederlage beizubringen. „Wir müssen in jede Begegnung voll konzentriert gehen und jeden Gegner ernst nehmen“, betont er.

Von Beginn nahmen die Gastgeber das Heft in die Hand, hatten aber einige Probleme, die dicht gestaffelte ASV-Abwehr in Verlegenheit zu bringen. Es war den Wuppertalern anzumerken, dass sie durch eine defensive Grundeinstellung beim Favoriten unbedingt einen Punkt mitnehmen wollten. Wenn es den Gastgebern doch gelang, den Abwehrriegel zu knacken, scheiterten sie am überragenden ASV-Keeper, der seine Mannschaft lange Zeit im Spiel hielt. Es blieb in der ersten Halbzeit bei zwei guten Möglichkeiten durch Ahmet Tepebas und Christos Karakitsos.

Im zweiten Durchgang agierten die FCW-Fußballer noch druckvoller und erspielten sich eine Reihe guter Möglichkeiten, scheiterten aber weiterhin am Wuppertaler Torwart oder hatten Pech, dass Savatore Aliberti oder Ahmet Tepebas Pfosten oder Latte trafen. Torjäger Christos Karakitsos erzielte schließlich nach einer Flanke von Luis Rosenecker das Tor des Tages (70.). Es war bereits sein 17. Saisontreffer. Für Coach Saufhaus war es wichtig, dass sein Team erneut zu null spielte und damit die in dieser Saison zuverlässige Defensivarbeit bestätigte. „Spielerisch und kämpferisch hatte ich heute bei meiner Mannschaft nichts auszusetzen. Leider spiegelt das Ergebnis nicht unsere drückende Überlegenheit über die gesamte Spieldauer hinweg wider“, stellte er fest. K.M.