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Wetter NRW: So sommerlich warm soll es am Muttertag werden

Wetter : So warm soll es am Muttertag in NRW werden

Pünktlich zum Muttertags-Wochenende wird es deutlich wärmer in NRW. Gleichzeitig steigt jedoch die Gewittergefahr.

Am Freitag gab es noch Schnee, am Wochenende kann in Deutschland endlich das T-Shirt aus dem Schrank geholt werden. „Eine markante Wetterumstellung kündigt sich an“, sagte der Meteorologe Florian Bilgeri vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Freitag. Die kühlen Temperaturen verabschieden sich, zum Muttertag am Sonntag kann es bis zu 30 Grad warm werden. Die höchsten Temperaturen werden für den Oberrhein angekündigt. In NRW könnte es pünktlich zum Muttertag richtig sommerlich werden: Mit Höchstwerte zwischen 25 und 28 Grad rechnete der Deutsche Wetterdienst, am Samstag mit bis zu 18 Grad.

Dabei hatte es beispielsweise in Potsdam und Berlin am Freitag noch geschneit. Laut DWD in Potsdam ist das keine Folge des Klimawandels, sondern ein normales Wetterphänomen: Ein gen Osten ziehendes Tief bringe sehr feuchte und kalte Luft mit sich. Auch im Schwarzwald und im Harz wurde es noch einmal winterlich.

Für das Kontrastprogramm am Sonntag sorgt von Spanien und Nordafrika nach Deutschland ziehende Luft. Bereits am Samstag wird es mit Werten bis 21 Grad deutlich wärmer als bislang in diesem Mai. Im Süden lautet die Vorhersage „heiter bis wolkig“, vor allem im Südosten sind längere sonnige Abschnitte möglich. Ansonsten ziehen im Laufe des Tages dichte Wolken auf, von der Eifel und dem Rothaargebirge im Süden bis zur Nordsee nordostwärts breitet sich Regen aus.

Im Norden und Nordwesten ist es auch am Sonntag wolkig, dort kann es am Abend kräftig gewittern. Im Rest der Republik ist es sonnig und bei Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad trocken - was einen großen Ansturm auf die Erholungsregionen zur Folge haben dürfte.

Die Polizei in Bayern etwa bereitet sich wie auch in den vorigen Wochen auf ein großes Verkehrsaufkommen in den Gebieten um den Tegernsee oder um Kochel am See vor. Bevor das sommerliche Wetter in den Freistaat zieht, wird es allerdings noch einmal ungemütlich: Am Freitag sollten stürmische Winde übers Land ziehen. Vereinzelt waren Gewitter und Hagel möglich. In den Bergen sollte bis zu 15 Zentimeter Neuschnee fallen. Die Nacht auf Samstag sollte fast überall sogar Frost bereit halten.

In der Nacht zum Montag kann es im Westen und Nordwesten weiterhin regnen und kräftig gewittern. Dort beruhigt sich am Montag die Wetterlage, doch die vielen Wolken am Himmel bleiben; zeitweise regnet es. Im großen Rest des Landes herrscht der Sonnenschein zunächst vor. Im Laufe des Tages sammeln sich vor allem im Südwesten und in der Mitte Quellwolken an. Es drohen kräftige Gewitter mit Unwettergefahr, die sich allmählich in den Osten und Südosten ausbreiten.

(dpa)