Kurioses Koalitionstreffen Wenn sich Laschet und Lindner in Düsseldorf feiern

Düsseldorf · Drei Monate vor der Bundestagswahl haben Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) und FDP-Chef Christian Lindner die schwarz-gelbe Koalition in NRW als Vorbild für den Bund gelobt – und daraus bewusst ein offizielles Ereignis gemacht. Die SPD markierte es als „autosuggestive Wurstparty“.

 Zum Jubiläum der Unterzeichnung des Koalitionsvertrages zwischen der CDU Nordrhein-Westfalen und der FDP Nordrhein-Westfalen trafen sich Laschet und Lindner.

Zum Jubiläum der Unterzeichnung des Koalitionsvertrages zwischen der CDU Nordrhein-Westfalen und der FDP Nordrhein-Westfalen trafen sich Laschet und Lindner.

Foto: dpa/Marcel Kusch

Die SPD markierte es als „autosuggestive Wurstparty“ und schickte Ihre Jusos raus, um Aufbackbrötchen zu verteilen – wohl als ironische Ergänzung zu Kartoffelsalat, Würstchen und Nackensteaks, die auf dem Hof der Düsseldorfer Jugendherberge zur Selbstabholung bereit standen. Das alles gab es für die bestehende und selbsternannte „NRW-Koalition“ aus CDU und FDP nach vier Jahren Regierungszeit zu verzehren, dazu ein möglicherweise kaltes Pils: Drei Monate vor der Bundestagswahl haben Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) und FDP-Chef Christian Lindner die schwarz-gelbe Koalition in NRW als Vorbild für den Bund gelobt – und daraus bewusst ein offizielles Ereignis gemacht.