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Weniger Maske, größere Gruppen: So sollen Ferienaktionen in NRW möglich sein

Weniger Maske, größere Gruppen : So sollen Sommerferienaktionen in NRW möglich sein

NRW lockert die Regeln für Ferienangebote. Die Gruppen dürfen zum Beispiel größer sein als bisher erlaubt.

Nordrhein-Westfalen lockert die Corona-Regeln für Ferienfreizeiten für Kinder und Jugendliche. Abgesichert durch Corona-Schnelltests soll im ganzen Land bei Sommerferienaktionen der Jugendverbände und Jugendhilfeträger „weitgehende Normalität“ möglich gemacht werden, wie Familien- und Gesundheitsministerium am Dienstag gemeinsam mitteilten.

So dürfen nun bei Kinder- und Jugendreisen auch Gruppen mit mehr als 25 Menschen gemeinsam betreut werden und unterwegs sein. Eine Aufteilung in kleinere feste Gruppen sei nicht mehr erforderlich. Neben einer Sieben-Tage-Inzidenz von höchstens 35 sind dafür zwei Coronatests pro Woche sowie ein gemeinsamer Test am Ende der Reise vorgesehen, um eine Weiterverbreitung möglicher Infektionen nach der Rückkehr zu vermeiden. Möglich seien gemeinsam durchgeführte Tests oder die kostenfreien Bürgertests.

Auch bei Ferienangeboten ohne Übernachtung gibt es Lockerungen: Im Freien dürfen ab sofort 50 und in Innenräumen 30 junge Menschen gemeinsam betreut werden. Hier sei zu Beginn und am Anfang jeder neuen Woche ein Test erforderlich. Bei größeren oder täglich wechselnden Gruppen müsse alle drei Tage getestet werden.

Die Maskenpflicht für Ferienprogramme fällt zudem in vielen Bereichen: Nur noch größere Gruppen von mehr als 20 jungen Menschen und fünf Betreuern müssen in Innenräumen Masken tragen - allerdings nicht beim Essen. Auch die Mindestabstände dürfen unterschritten werden.

Kinder und Jugendliche sollten „möglichst unbeschwerte Ferien genießen können“ - auch jene, die nicht verreisen, teilte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) mit. Dank der aktuell niedrigen Inzidenzzahlen und leicht verfügbaren Tests seien die Lockerungen sehr gut zu verantworten. „Kinder und Jugendliche brauchen soziale Kontakte“, betonte auch Familienminister Joachim Stamp (FDP). „Wir möchten ihnen mehr Normalität ermöglichen und gemeinsames Erleben wieder zum Alltag machen“, sagte Stamp weiter.

(dpa)