Sperrung der A57 von Krefeld in Richtung Nimwegen aufgehoben

Sperrung der A57 von Krefeld in Richtung Nimwegen aufgehoben

Nach einer Massenkarambolage zwischen Sonsbeck und Uedem war die A57 bis Mittwochfrüh gesperrt. Auch auf der A2, der A42, der A43 gab es Unfälle.

Krefeld. Auf der A57 am Niederrhein sind bei einem Unfall mit sechs Autos 15 Menschen verletzt worden. Einer der Verletzten war in Lebensgefahr, drei wurden schwer verletzt, wie ein Polizeisprecher sagte. Die Autos waren in der Nacht zum Mittwoch nahe Uedem in Fahrtrichtung Niederlande ineinandergekracht. Unter den sechs beteiligten Wagen war auch ein Lastwagen. Die Autobahn war auch am Mittwochmorgen noch gesperrt, die Bergungsarbeiten dauerten bis ungefähr 8 Uhr an. Gegen 23.30 Uhr war am Dienstagabend ein Auto mit hoher Geschwindigkeit in die Mittelleitplanke gefahren. Die Fahrer der folgenden Autos konnten offenbar nicht schnell genug bremsen. Fahrzeugteile waren auch auf die Gegenfahrbahn geraten, was ebenfalls zu einem Unfall geführt haben soll.

Einen Unfall hat es am Mittwochmorgen auf der A2 (Dortmund Richtung Oberhausen) gegeben. Und auch gegen 9 Uhr staute es sich zwischen dem Dreieck Bottrop und dem Kreuz Oberhausen auf mehr als zehn Kilometern.

Auf der A42 gab es in Richtung Kamp-Linfort bis in den Vormittag wegen Bergungsarbeiten nach einem Unfall bis zu zehn Kilometer Stau zwischen Herne-börnig und Gelsenkirchen Zentrum.

Auch auf der A43 war wegen eines Unfalls in Richtung Wuppertal ein Stau von fast zehn Kilometern Länge zwischen Recklinghausen/Herten und Herne-Eickel entstanden.

Wie üblich kam es auf der A46 zwischen Wuppertal und Düsseldorf von Katernberg bis zum Dreieck Düsseldorf-Süd zu Staus und stockendem Verkehr. Auf mehr als zwölf Kilometern war selten mehr als Stop-and-Go möglich. Fast eine Stunde länger als bei freier Strecke brauchen die Verkehrsteilnehmer am Mittwochmorgen in die Landeshauptstadt.

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