Liveblog: Unwetter: Orkanartige Böen sorgen für Einsätze der Feuerwehr

Liveblog: Unwetter: Orkanartige Böen sorgen für Einsätze der Feuerwehr

Blitzeinschläge und Sturmböen haben am Donnerstag für Schäden in NRW und der Region gesorgt - hier finden Sie einen Überblick und unser Nachrichtenprotokoll des Tages.

Düsseldorf. Unwetter mit orkanartigen Sturmböen von bis zu 110 Stundenkilometern und Regen haben am Donnerstag vielerorts Nordrhein-Westfalen erreicht. Böen mit 101 Stundenkilometer wurden etwa in Wuppertal gemessen.

Die Auswirkungen dort hielten sich bis zum frühen Donnerstagabend aber glücklicherweise in Grenzen. "Ein paar Äste auf der Fahrbahn und das war es", sagte ein Sprecher der Feuerwehr gegenüber unserer Redaktion. In anderen Teilen NRWs sah das anders aus.

Der Deutsche Wetterdienst warnte, dass Sturmböen noch bis zum frühen Freitagmorgen möglich sind. In einer Vorabinformation hieß es, dass es bis in die Nacht zu Freitag zu schweren Gewittern in NRW kommen könnte - auch Krefeld, Düsseldorf und Wuppertal könnten betroffen sein. Immer wieder ist für die Region am Donnerstagnachmittag auch vor Gewittern gewarnt worden. Diese Warnungen wurden am Abend aufgehoben.

Sturmböen haben in NRW am Donnerstag für Schäden gesorgt. Bäume knickten um. Auch der Bahnverkehr war betroffen.

In einem Hundehotel in Moers sind zwei Hunde bei einem Brand gestorben. Nach ersten Ermittlungen soll ein Blitz eingeschlagen haben.

In Schwalmtal (Kreis Viersen) hatte schon am Vormittag ein Dachstuhl Feuer gefangen. Brandermittler gingen davon aus, dass ein Blitzeinschlag der Grund gewesen sein könnte.

In Krefeld ist der Zoo am Nachmittag vorsichtshalber geschlossen worden - aufgrund der Unwetterwarnungen. Ansonsten war von Unwettern bis zum frühen Donnerstagabend nichts zu spüren: "Außer schönem Wetter hatten wir hier nichts", sagte ein Sprecher der Feuerwehr gegenüber unserer Redaktion.

In Düsseldorf ist kurzfristig eine Vorstellung in einem Open-Air-Kino abgesagt worden. Der Grund: Die Sturmwarnung des Deutschen Wetterdienstes.

Im Oberbergischen gab es nach einem Sturm rund 30 Einsätze. Straßenzüge seien durch umgestürzte Bäume blockiert worden und mussten freigeräumt werden, sagte ein Sprecher der Landrats im Oberbergischen Kreis.

Der Flughafen in Frankfurt stellte vorübergehend den Betrieb ein. Flugzeuge konnten weder landen noch starten. Die unwetterbedingte Unterbrechung dauerte eine halbe Stunde. red/dpa

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