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Universität eröffnet neues Institut

Universität eröffnet neues Institut

An der Bergischen Universität Wuppertal findet seit Dienstag, 19. Oktober, die Tagung „Methoden der Philosophiegeschichtsschreibung. Rekonstruktionen und Vergleiche in metaphilosophischer Absicht“ statt.

Veranstaltet wird sie vom Institut für Grundlagenforschung zur Philosophiegeschichte (IGP), das mit dieser Tagung nun offiziell eröffnet ist. Die Veranstaltung wird im Hybridformat abgehalten.

Geladen sind 20 internationale Forschende. „Gemeinsam sichten sie das Methodenarsenal der Philosophiehistorie und angrenzender Formen der Intellektualgeschichtsschreibung – von den alteingeführten, aber bis heute im Geflecht ihrer Beziehungen und Potenziale nicht zureichend übersichtlich gemachten Instrumentarien der Ideen-, Geistes- und Begriffsgeschichte, bis hin zu neueren und neuesten Ansätzen wie der historischen Praxeologie, der Wissensgeschichte oder der Globalgeschichte“, erklärt Prof. Dr. Gerald Hartung, Philosophieprofessor an der Bergischen Universität und Vorstandsvorsitzender des IGP.

Neben methodenkritischen Vergleichen liegt das besondere Augenmerk der Tagung auf den metaphilosophischen Prämissen der zur Diskussion stehenden Angebote: Welches Verständnis von Philosophie wird vorausgesetzt, wenn man unter diesen oder jenen Aspekten und mit diesen oder jenen Mitteln der Untersuchung und Darstellung auf ihre Geschichte zugreift? Und wie ist es um die Überzeugungskraft der entsprechenden Konzeptionen von Philosophie in ihrem Verhältnis zu Geschichte und Historie bestellt?

Das Institut für Grundlagenforschung zur Philosophiegeschichte (IGP) erforscht die institutionellen, materiellen und praktischen Dimensionen des Philosophierens, vornehmlich seit dem 19. Jahrhundert, und stellt dabei historiographische und methodische Fragen in den Mittelpunkt. „Im Zentrum steht die Arbeit am Grundriss der Geschichte der Philosophie, einer auf mehr als fünfzig Bände ausgelegten Globalgeschichte der Philosophie, an deren Erarbeitung Forscherinnen und Forscher weltweit mitwirken“, so Prof. Hartung.