Sturmtief „Sabine“: Bahnverkehr in NRW startet Montag langsam wieder

Auswirkungen von Sturmtief „Sabine“ : Bahnverkehr in NRW kommt Montag schrittweise wieder in Gang

Der Berufsverkehr in Nordrhein-Westfalen wird am Montagmorgen mit den Auswirkungen des nächtlichen Sturms zu kämpfen haben: Der Bahnverkehr in Nordrhein-Westfalen wird im Tagesverlauf nur schrittweise wieder in Gang kommen.

Wegen der Unwetterschäden könne die Deutsche Bahn bundesweit im Regional- und Fernverkehr keine zuverlässige Betriebsaufnahme gewährleisten, teilte das Unternehmen am Sonntagabend mit. „Die notwendigen Erkundungsfahrten zur Sichtung der Schäden sind erst mit Tageslicht möglich“, hieß es.

Erst nach einer Beurteilung der Lage beziehungsweise nach erforderlichen Reparaturarbeiten würden die Strecken schrittweise wieder freigegeben. Die Bahn betonte, dass Reparaturen erst nach Abklingen des Unwetters möglich seien. „Es ist schon jetzt absehbar, dass die Störungen im Bahnverkehr den ganzen Tag über andauern werden.“ Am frühen Montagmorgen war der Regionalverkehr in NRW weiterhin eingestellt. Der Fernverkehr soll laut Bahn frühestens ab zehn Uhr wieder den Betrieb aufnehmen.

Umgestürzte Bäume werden am Morgen auch wichtige Autobahnstrecken blockieren. So wird nach Angaben der Landesleitstelle die A4 Richtung Köln zwischen Elsdorf und Kerpen noch bis zum Morgen gesperrt sein. In Hagen ist die A45 in Fahrtrichtung Frankfurt zwischen dem Kreuz Hagen und der Anschlussstelle Hagen-Süd voraussichtlich bis Montagmittag, 13.00 Uhr, voll gesperrt. Wegen Bäumen auf der Fahrbahn ist auch die B238 zwischen Hohenhausen und Langenholzhausen in beiden Richtungen gesperrt. Auch sonst werden viele kleinere Landes- und Kreisstraßen am Morgen noch gesperrt sein. Aus Sicherheitsgründen konnten die Straßenmeistereien umgestürzte Bäume in der Nacht noch nicht beseitigen.

Am Düsseldorfer Flughafen fallen am Montag sturmbedingt rund 100 Starts und Landungen aus. Am Flughafen Köln/Bonn wurden für Montag bislang 42 Starts und Landungen annulliert.

(dpa)