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Zweiter Coronavirus-Fall im Ennepe-Ruhr-Kreis - Wittenerin positiv getestet

Virus : Zweiter Corona-Fall im Ennepe-Ruhr-Kreis

Eine 25-jährige Wittenerin wurde nach ihrem Skiurlaub in Ischgl positiv getestet.

Für den Ennepe-Ruhr-Kreis gibt es seit Mittwoch einen weiteren bestätigten Coronafall. Betroffen ist eine Wittenerin. Festgestellt wurde die Infektion, nachdem die 25-Jährige aus dem Skiurlaub in Ischgl zu ihren Eltern in Mönchengladbach zurückgekehrt war. Dort hält sie sich auch noch auf, in Witten ist sie nach ihrem Urlaub noch nicht wieder gewesen, die Rückkehr in den Ennepe-Ruhr-Kreis erfolgt erst nach ihrer Gesundung. Die Zahl der begründeten Verdachtsfälle ist am Mittwoch von 22 auf 26 gestiegen. Testergebnisse zu diesen Fällen liegen der Kreisverwaltung noch nicht vor.

Mit Blick auf Veranstaltungen verweist die Kreisverwaltung auf einen inzwischen vorliegenden Erlass des NRW Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales. Ziel der dort formulierten Vorgaben und Hinweise sei es, Infektionsketten zu unterbrechen oder zumindest zu verlangsamen. Inhaltlich liefere das Papier sowohl für die Frage, wer zuständig ist wie auch mit Blick auf Großveranstaltungen klare Regelungen.

Für sich selbst hat die Kreisverwaltung am Mittwoch die ersten Entscheidungen getroffen. So wurde beschlossen, die Beteiligung am diesjährigen Girls- and Boys-Day sowie am Berufserkundungstag abzusagen. Außerdem wird es bis zum Ende der Osterferien keine Ausbildungen, die für die Feuerwehren an der Kreisfeuerwehrzentrale und an externen Standorten geplant waren, geben. Auch der Betrieb der Atemschutzübungsstrecke in Gevelsberg wird eingestellt. Auf diese Weise will Kreisbrandmeister Rolf-Erich Rehm dazu beitragen, die Einsatzkräfte der Wehren vor einer möglichen Infektion mit Corona zu schützen.

Darüber hinaus hat die Kreisverwaltung am Mittwoch mitgeteilt, dass die vom Infektionsschutzgesetz geforderte Belehrung, die Menschen benötigen, die mit Lebensmitteln umgehen, mindestens bis zum Beginn der Osterferien am Montag, 6. April, nicht mehr angeboten werden. Grund dafür sei, dass die verantwortlichen Mitarbeiter des Fachbereiches Soziales und Gesundheit zu sehr in die aktuelle Corona-Lage eingebunden sind. Die Belehrungen wurden bislang im wöchentlichen Rhythmus im Schwelmer Kreishaus und donnerstags in der Wittener Nebenstelle der Kreisverwaltung angeboten. Mehr Informationen unter

en-kreis.de