TSG verliert gegen TuS Haltern mit 1:2

TSG verliert gegen TuS Haltern mit 1:2

Towart Sven Möllerke hielt sein Team mit einigen Paraden und einem gehaltenen Elfmeter im Rennen.

Sprockhövel. Haltern am See ist an sich — und besonders bei Radliebhabern — ein beliebtes Ausflugsziel. Doch davon dürften die Fußballer der TSG Sprockhövel an diesem Wochenende nichts wissen wollen. Nach der 1:2-(0:2)-Niederlage beim TuS Haltern dürfte beim Regionalligaabsteiger von Entspannung und Ruhe kaum etwas übrig sein. Denn das Ergebnis gibt nicht wieder, wie einseitig die Partie zwischenzeitlich verlaufen war.

Die Mannschaft um Trainer Andrius Balaika präsentierte sich beim Club von Ex-Nationalspieler Christoph Metzelder bis auf die Schlussviertelstunde extrem zurückhaltend. Das frühe Gegentor zum 0:1 (15.) durch Halterns Stefan Örterer führte nicht dazu, dass die Gäste den Hebel umlegten. Vor allem das Mittelfeld hatte die TSG den Hausherren völlig überlassen. Hier machten sich die durch Verletzungen und Sperren notwendig gewordene Rotation bemerkbar. Ob das 0:2 (33.) durch Dennis Drepper der Verunsicherung durch die Erlebnisse in den vergangenen Wochen geschuldet war oder einfach nur schlecht gelöst, wusste bei im TSG-Lager keiner so genau zu sagen. Nach einer Ecke konnten die Baumhofkicker den Ball nicht vernünftig klären. Drepper, der Sekunden vorher noch eine Riesenchance ausließ, nahm das Geschenk der Gäste dankend an.

Erst nach einem Strafstoß (60.), den Torwart Sven Möllerke parierte, wachten die Sprockhöveler auf. „Bis zum Gegentor hatten wir die klareren Chancen und am Ende hätten wir den Ausgleich erzielen müssen. Aber der Ball wollte auf der anderen Seite einfach nicht rein“, haderte Balaika. Mit der Leistung seiner Elf sei er zufrieden, mit dem Ergebnis dagegen nicht.

Der Anschlusstreffer, den Maximilian Claus per Handelfmeter (77.) besorgte, war am Ende nicht mehr als Ergebniskosmetik. „Wir müssen weiter arbeiten. Irgendwann müssen wir uns ja mal belohnen“, sagte Balaika. Er muss jetzt aufpassen, dass sein Team nicht in den Abstiegskampf gezogen wird.