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TSG Sprockhövel fährt zum Dauerrivalen

TSG Sprockhövel fährt zum Dauerrivalen

Trainer Andrius Balaika muss seine Startelf bei den Sportfreunden Siegen erneut umstellen.

Sprockhövel. Mit der Partie gegen die Sportfreunde Siegen kommt es für die TSG Sprockhövel am Sonntag (14.30 Uhr, Leimbachstadion in Siegen) zu einem gefühlt ewigen Duell. Zumindest sind die Sportfreunde ein langjähriger Weggefährte der Sprockhöveler. Sogar das Abenteuer in die Regionalliga mit dem verbundenen Abstieg bestritt das Team von Andrius Balaika gemeinsam mit den Sportfreunden. Wobei die Siegener frühzeitig erklärten, den Weg in die Oberliga unabhängig von der sportlichen Qualifikation zu bestreiten und einen Neuanfang mit jungen Spielern aus der Region zu wagen.

Das scheint dem Team um Sportvorstand Andreas Krämer ganz gut gelungen zu sein. Mit 17 Punkten belegt die Mannschaft von Cheftrainer Dominik Dapprich den siebten Platz. „Das Spiel hat nichts mit den bisherigen Vergleichen zu tun. Das ist jetzt eine ganz andere Mannschaft mit jungen Leuten und einem ganz anderen Trainer. Die Jungs können laufen und haben dabei trotzdem spielerische Qualitäten“, stellt Balaika seinen morgigen Gastgebern ein gutes Zeugnis aus. Da lässt er sich auch von Siegens Niederlage bei TuS Ennepetal nicht blenden. „Ennepetal hat da gerade in der ersten Hälfte ein Superspiel gemacht. In der zweiten Hälfte hatte Siegen Chancen zu weiteren Toren. Wenn der TuS-Keeper nicht so gut gehalten hätte, hätte das Spiel zumindest unentschieden ausgehen können.

Die Baumhof-Kicker müssen sich gegen Siegen nicht nur auf den tiefen Rasen einstellen, sondern auch auf die unermüdlichen Fans. „Die Siegener haben wie RW Ahlen eine andere Fankultur als in Sprockhövel“, erklärt Balaika. Generell sei es aber auch für sein Team von Vorteil, wenn es im Stadion gute Stimmung gebe. Personell muss der 39-jährige Litauer sein Team erneut umbauen. Zu den bekannten Ausfällen wie Patrick Dytko und Tim Dudda ist auch Maximilian Claus gestoßen. Der Angreifer knickte im Training um. e.ö.