Stadtmeisterschaft: Der neue Platz bringt den Gastgebern Glück

Stadtmeisterschaft: Der neue Platz bringt den Gastgebern Glück

Der TuS Haßlinghausen kann sich überraschend gegen die Favoriten durchsetzen.

Haßlinghausen/Sprockhövel. Eine mittelgroße Fußballsensation erlebten die Zuschauer am Wochenende bei der Sprockhöveler Fußball-Stadtmeisterschaft. Nicht Titelverteidiger SC Obersprockhövel und auch nicht die 2. Mannschaft der TSG Sprockhövel sackten den Titel ein, sondern Gastgeber TuS Haßlinghausen.

Was für eine Einweihung für den neuen Kunstrasenplatz am Landringhause Weg. Christoph Meyer, Trainer des B-Ligisten zeigte sich "positiv überrascht". Der Überraschungssieger warf eine Menge Kampfgeist in die Waagschale und hatte wenn es darauf ankam auch das nötige Quäntchen Glück auf seiner Seite.

Glück, dass Vorjahressieger Obersprockhövel wegen seines sonntäglichen Auftritts im Westfalenpokal (2:4 gegen Landesligist VfK Weddinghofen, siehe nebenstehender Bericht) lediglich eine aufgerüstete 2. Mannschaft für die Stadtmeisterschaften abstellte.

Kampfgeist, weil die Haßlinghauser gegen den SCO II zweimal in Rückstand gerieten und sich am Ende noch ein 2:2 erkämpfen konnten. Auch im zweiten Gruppenspiel gegen die Wilde 13 musste der TuS erst einmal einen Rückstand verkraften.

Erst nach dem Wechsel konnte das stark verjüngte Team mit vier Treffern in Folge das Ruder herumreißen. In der Parallelgruppe setzte sich eine gut aufgelegte TSG II gegen den Hiddinghauser FV und den VfL Gennebreck jeweils mit 2:0 durch.

Nachdem das Spiel um Platz fünf eine klare Angelegenheit war, waren die weiteren Platzierungsspiele an Spannung kaum zu überbieten. Im kleinen Finale war der SCObersprockhövel früh in Rückstand geraten (5., Zoran Trifkovic) nach Treffern von Christian Görtz (42.) und Timm Möller (75.) bis kurz vor Schluss noch auf der Siegerstraße, bevor der Hiddinghauser FV durch Philipp Lampbrecht (83.) und Trifkovic (86.) noch zum 3:2 kam.

Im Endspiel geriet Gastgeber Haßlinghausen dann erstmals nicht in Rückstand, ging durch Philipp Nölle (19.) sogar 1:0 in Front. Favorit TSG machte in der Folge dann zwar eine Menge Druck, verpasste allerdings den Ausgleich.