Stadt Sprockhövel investiert in neue Technik in der Glückauf-Halle

Investition : Stadt will neue Technik in der Glückauf-Halle

Die Beleuchtung soll nach 48 Jahren ausgetauscht werden. 25 000 Euro sind eingeplant.

Die Glückauf-Halle wird nicht nur von Schulen und Vereinen für sportliche Aktivitäten genutzt, sondern ist auch bei Veranstaltungen aller Art ein gern gebuchter Ort – etwa für Konzerte der Feuerwehr, Treffpunkt der Seniorenbörse, Magnet der Schlagerszene, Austragungsort von Oktoberfesten oder Fußballstadtmeisterschaften. Das Problem: Die Technik ist mittlerweile veraltet. Das soll sich aber jetzt ändern. In seiner jüngsten Sitzung hat sich der Betriebsausschuss der Stadt mit dem Wirtschaftsplan der Zentralen Gebäudebewirtschaftung auseinandergesetzt, in dem 25 000 Euro zur Erneuerung der Technik eingeplant sind. Der Betriebsausschuss hat den Wirtschaftsplan bewilligt.

Dass diese Summe möglicherweise nicht ausreicht, ist Ralph Holtze bewusst. „Natürlich ist das eine überschaubare Summe“, sagt der ZGS-Leiter. Er ist aber froh, dass es überhaupt Geld gibt. „Wir müssen halt sehen, dass wir damit so viel möglich schaffen.“ Das Geld soll zum einen in ein neues Mischpult und zum anderen in die Beleuchtung investiert werden. Hier sieht der Chef der Zentralen Gebäudebewirtschaftung dringenden Handlungsbedarf. „Einige der Leuchten, die auf die Hallenbühne strahlen, fallen teilweise auch bei Veranstaltungen immer wieder aus“, weiß Holtze, der die Beleuchtung gerade bei Veranstaltungen für unverzichtbar hält.

Ein Grund, weshalb professionelle Veranstalter wie Klaus Densow, Organisator der Sprockhöveler Schlagernacht, ihre eigene Technik mitbringen. Doch für andere ist eine intakte Technik bei der Anmietung der Halle eine unverzichtbare Voraussetzung. Und an der Vermietung der Halle hält Holtze fest – auch wenn jede Veranstaltung den Verwaltungsmitarbeitern und den Sportvereinen, die dort an Wochenenden ihre Meisterschaftsspiele austragen, viel Aufwand beschert.

Kooperation zwischen ZGS
und Vereinen läuft gut

„Die Planungen laufen immer so frühzeitig an, dass wir mit den Vereinen sofort in Kontakt treten können. Die sind dann so nett, dass sie ihre Spiele umlegen“, lobt der ZGS-Leiter die konstruktive Zusammenarbeit. „Am Ende kommt das allen entgegen. Denn auch diese Mieteinnahmen landen im Haushalt und tun dem Etat zumindest ein bisschen gut“, sagt Holtze, der sich jetzt schon um die Anfragen für das kommende Jahr kümmert.

CDU-Chef Torsten Schultze, dessen Fraktion gegen die Abstimmung über den Wirtschaftsplan der ZSG gestimmt hat, stellt klar, dass man nicht gegen die Erneuerung der Technik, sondern gegen andere wesentliche Punkte gewesen sei. „Dass man in der so gefragten Halle nach 48 Jahren die Bühnenbeleuchtung und die Technik erneuern sollte, die am Ende wahrscheinlich auch noch energetisch besser ist, ist selbstredend logisch.“ Dass der Rat hofft, dass Holtze und sein Team mit möglichst wenig Geld viel ausrichten, sei auch klar.

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