Sprockhöveler Förderschule ist nicht rechtzeitig zum Schulstart fertig

Baustelle nicht fertig : Unterricht an der Förderschule beginnt später

Laut Kreisverwaltung ist die Sanierung in Hiddinghausen noch nicht abgeschlossen.

Der Unterricht an der Förderschule Hiddinghausen des Ennepe-Ruhr-Kreises in Sprockhövel konnte nicht pünktlich zum Ende der Sommerferien am Mittwoch beginnen. Der Startschuss für den regulären Betrieb musste auf Montag, 2. September, verschoben werden. Ebenfalls betroffen ist die Einschulungsfeier. Sie findet jetzt am Dienstag, 3. September, statt.

„Obwohl der Umzug aus dem Ausweichquartier in Wetter Schmandbruch Mitte vergangener Woche auf der Zielgeraden gewesen ist, wäre es schlicht unverantwortlich gewesen, die 150 Kinder zum eigentlichen Schuljahresbeginn wie angestrebt in die sanierten Gebäude zu lassen und mit dem Betrieb zu starten“, heißt es mit Blick auf den seinerzeitigen Stand der Dinge aus dem Schwelmer Kreishaus. Aus Sicht von Schulträger und Schulleitung waren mit einer Vielzahl von unerledigten Arbeiten zu große Risiken für die Kinder verbunden.

Eltern können eine Notgruppe
für die Betreuung nutzen

Die Kreisverwaltung bedauert ausdrücklich die mit dieser Entscheidung für die Eltern verbundene Herausforderung, das Betreuen ihrer Kinder länger als angenommen auch noch in dieser Woche organisieren zu müssen. „Wem dies nicht möglich ist, der kann das Angebot einer Notgruppe nutzen“, hatten die Verantwortlichen bereits Ende vergangener Woche in einem Elternbrief auf die Probleme und den verzögerten Schulstart hingewiesen. Ursprünglich hätten die sanierten Gebäude bereits zu Beginn der Sommerferien an den Kreis übergeben werden sollen. Damit hätte einem reibungslosen Schulstart nichts im Wege gestanden. Die Mitarbeiter der Kreisverwaltung haben frühzeitig notwendige Ad-hoc-Maßnahmen ergriffen, um einen Schulstart dennoch zu gewährleisten. Die Mängel einzelner Dritter konnten jedoch nicht rechtzeitig kompensiert werden.

Zwar können übergangsweise einige Fachräume und Teile des Außengeländes noch nicht genutzt werden, dennoch steht dem Schulstart Anfang nächster Woche jetzt nichts mehr im Wege. „Möglich gemacht haben dies auch Britta Hein und Wolfgang Kallis als Schulleitung, das sehr engagierte Lehrerkollegium, Schulsekretärin Sabine Stange und Hausmeister André Runge sowie die beteiligten Mitarbeiter der Kreisverwaltung. Tag für Tag haben viele fleißige Hände unter anderem die Klassenräume in nutzbare Unterrichtsräume verwandelt“, lautet ein Danke-schön aus dem Kreishaus. Red

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