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Sprockhövel: Sprockhövel hat jetzt einen Wohnmobilstellplatz

Sprockhövel : Sprockhövel hat jetzt einen Wohnmobilstellplatz

Die Stadt will Camper anlocken und den Tourismus ankurbeln. Der Platz ist nahe der Trasse.

Einfach seine Klamotten einpacken, losfahren und sein Zuhause mitnehmen. Davon sind immer mehr Menschen begeistert. Jetzt hat die Stadt Sprockhövel auf den Bedarf des Wohnmobil-Tourismus reagiert.

In der Parkanlage am Baumhof-Stadion weihte die Stadt nun seinen ersten speziell für Wohnmobilbesitzer gedachten Parkplatz ein. „Gerade die Nähe zur Glückauf-Trasse zur Hauptstraße und zum Freibad sind für Tagestouristen sehr interessant“, sagt Sprockhövels Beigeordneter Volker Hoven bei der Präsentation des vom städtischen Bauhof hergerichteten Platzes. Mit der vom Ordnungsamt angewiesenen Beschilderung hofft Hoven, einen Teil der nach Angaben der Statistik des Kraftfahrt-Bundesamtes und des Caravaning Industrie Verbandes in Deutschland angemeldeten 1,1 Millionen Freizeitfahrzeuge nach Sprockhövel zu lotsen.

„Städtereisen mit dem Wohnmobil erfreuen sich einer steigenden Nachfrage. Wir haben hier am Rande der Metropole Ruhr für Menschen mit Wohnmobil viel zu bieten“, sagt Volker Hoven, der auch die Menschen in die Stadt ziehen will. Dabei hebt er die Nähe zur Natur, exzellente Gastronomie, wunderbare Rad- und Wanderwege durch die Wiege des Ruhrbergbaus, das Besucherbergwerk Stock und Scherenberg, den Dampfbahnclub und den Golfplatz hervor.

Die Stellplätze sollen auf den einschlägigen Plattformen wie Apps, Navigationskarten und Büchern eingepflegt werden, um die Zielgruppe auf Sprockhövel aufmerksam zu machen.

Gerade die Nähe zur Glückauf-Trasse, zur Hauptstraße und zum Freibad könnten laut Volker Hoven für Tagestouristen sehr interessant sein. „Das ist der Anfang. Danach werden wir weitere geeignete Stellplätze für Wohnmobile im Stadtgebiet suchen. Durch diese Maßnahme wird ein Beitrag zum regionalen Tourismus geleistet“, sagt die für Tourismus zuständige Wirtschaftsförderin Myrjam Passing. Auf den Platz passen aktuell ein großer oder zwei kleine bis normale Wohnwagen.

„Ich weiß nicht, ob das angenommen wird. Aber ein Versuch ist es allemal wert. Zumal der Aufwand dafür überschaubar war“, sagt Volker Hoven, der zur Eröffnung den Ideengeber und Glaskünstler Udo Unterrieser einlud.

Der Beigeordnete, der vor kurzem auch den Bereich Tourismus in seine Obhut genommen hat, tritt mit dem Anspruch an, deutlich mehr Engagement in das Thema zu investieren, als es in der Vergangenheit der Fall gewesen sei. So werde für das kommende Jahr gemeinsam mit der EN-Agentur die Teilnahme an der Expo Real – der größten Fachmesse für Immobilien und Investitionen in Europa – geplant.

Bis dahin soll auch die neue Tourismusbroschüre der Stadt fertiggestellt sein. Darin soll dann natürlich auch der neue Wohnmobilparkplatz zu finden sein.