Sprockhövel: 22 Arbeitslose mehr

Sprockhövel: 22 Arbeitslose mehr

Insgesamt ging die Arbeitslosigkeit im EN-Kreis zum Jahresende leicht zurück.

Sprockhövel/EN-Kreis. Der Arbeitsmarkt im Ennepe-Ruhr-Kreis hat sich zum Jahresende weiter günstig entwickelt. Die Zahl der Arbeitslosen sank im Vormonatsvergleich um 148 auf 11 787. Die Arbeitslosenquote ging damit um 0,1 Punkte auf 7,0 Prozent zurück. Im Vergleich zum Vorjahresmonat lag die Arbeitslosenzahl um 709 Personen niedriger.

„Die Entwicklung ist ähnlich gut wie zum Jahresende 2013. Die recht stabile Beschäftigungslage und die milde Witterung sind günstige Faktoren“, sagt Thomas Helm, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hagen.“ Für den Januar erwarte ich einen jahreszeitlich bedingten deutlicheren Anstieg der Arbeitslosigkeit. Mittelfristig sind die Prognosen für 2015 wieder optimistischer.“

Allerdings verliere der EN-Kreis Einwohner und profitiere, trotz wirtschaftlicher Belebung, nicht in gleichem Maße wie andere Städte vom Beschäftigungsaufbau der vergangenen Jahre. Nach den aktuellen Daten gibt es im Kreis 100 753 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, ein Prozent mehr als vor einem Jahr und 4,2 Prozent mehr als vor fünf Jahren.

Im EN-Kreis wurden im Dezember 441 Stellen neu gemeldet, vier mehr als im Vormonat, 113 mehr als vor einem Jahr. Den größten Bedarf hatten Leiharbeitsunternehmen (115 Stellen) und — begünstigt durch das Weihnachtsgeschäft — der Handel (75).

Innerhalb der Kommunen des Kreises präsentierte sich der Arbeitsmarkt sehr unterschiedlich: So verzeichnete Sprockhövel den höchsten Anstieg der Arbeitslosenzahlen um 22 auf insgesamt 538 Arbeitslose. In Breckerfeld änderte sich fast nichts (plus ein Arbeitsloser), in Herdecke und Schwelm steig die Zahl um je zwölf Arbeitslose an. Gevelsberg verzeichnete einen Rückgang um fünf Arbeitslose, Hattingen um neun, Wetter um 23, Ennepetal um 37 und Witten sogar um 121. sl