1. NRW
  2. Sprockhövel

Spatenstich für Siedlung Hölterstraße/Riepelsiepen

Spatenstich für Siedlung Hölterstraße/Riepelsiepen

Die Hälfte der Grundstücke in dem Neubaugebiet sind bereits verkauft.

Sprockhövel. Im Gebiet Hölterstraße/Riepelsiepen wird ab jetzt gebaut: Auf den etwa 40.000 Quadratmetern wird es eine Neubausiedlung geben. Nach langen Überlegungen und Verhandlungen konnte der Antrag im vergangenen Oktober angenommen werden. Als Investor hat sich Ralph Donnermann von der Firma „Objekt Wohnen eins GmbH & Co Kg“ gefunden.

Insgesamt sind 43 Baugrundstücke geplant, wovon 31 Eigentumswohnungen werden sollen. Aber bevor mit dem Bau der Häuser begonnen wird, muss die Baustraße fertig sein. Das heißt: Bevor Häuser und Wohnungen auf die Grundstücke gesetzt werden, müssen erst Leitungen und Rohre verlegt werden.

Denn es wird auch neue Straßennamen geben: Nach langen Überlegungen ist die Wahl auf „Am alten Bahndamm“ „Riepelsiepen“ und „Steinegge“ gefallen: „Wir haben das so unterteilt, um nicht für so viel Verwirrung zu sorgen“, so Volker Hoven, Beigeordneter und Kämmerer der Stadt Sprockhövel.

Während der Baustellenphase wird der Verkehr über die Bahnhofstraße geleitet, so dass alles reibungslos verlaufen kann. Bereits über 50 Prozent der Grundstücke sind verkauft und 25 Prozent reserviert. „Vor allem viele junge Familien werden einziehen“, so Susanne Görner von der Stadt. Deshalb ist auch ein Spielplatz in der Siedlung geplant: „In die barrierefreien Wohnungen werden vor allem ältere Leute und Menschen mit Behinderung einziehen“, erklärte Görner. Das Baugelände an sich hat an die 19 Meter Höhenunterschied und ist daher nicht ganz ideal, aber alle Beteiligten sind zuversichtlich.

Eins ist klar: Es werden nie wieder so viele Kinder in der Siedlung wohnen, wie zu Beginn. Das sei bei Neubausiedlungen immer so. Am Anfang ziehen alle Familien mit Kindern ein und irgendwann zerstreue sich das wieder. Denn mehr Einwohner bedeuten mehr Einkommen. Und junge Familien mit Kindern würden auch die Schulen Sprockhövels nutzen, was ebenfalls der Infrastruktur zuträglich wäre. „Es wird eine Rotation stattfinden zwischen älteren und jungen Bewohnern“, so Görner.

Das ursprüngliche Plangebiet wurde zwar nochmal geteilt, weil der Besitzer des anderen Teils bereits vorher schon gebaut hat, aber auf den übrigen 40 000 Quadratmetern ließe sich viel machen. Dabei ist keins der geplanten Grundstücke öffentlich gefördert.