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Freibadeinbruch: Öffnung des Freibads ungewiss

Freibadeinbruch : Öffnung des Freibads ungewiss

Stadt kennt genauen Schaden noch nicht. Keine Versicherung.

Auch mehr als einen Monat nach dem Vorfall können die Folgen der durch Vandalismus entstandenen Schäden im Sprockhöveler Freibad nicht genau abgeschätzt werden. Bekanntlich waren Unbekannte Ende November ins Freibad an der Bleichwiese eingedrungen, hatten sämtliche Schacht- und Kanaldeckel aufgenommen und die Schächte offen hinterlassen, wie Ralph Holtze, Leiter der zuständigen Zentralen Gebäudebewirtschaftung (ZGS) informierte.

„Die genaue Höhe der Schäden und erforderlichen Arbeiten werden wir erst sehen, wenn wir im März, April die Vorbereitungen der Saisoneröffnung beginnen und das Wasser abgelassen wird“, spricht Holtze von noch ungewissen Ausmaß der Schäden.

Somit müssen Sprockhöveler Schwimmfreunde weiter um die pünktliche Eröffnung des Freibades fürchten. Denn Holtze möchte weder zu viel versprechen noch Angst machen. „Wir tun immer unser Bestmögliches“, sagt der Verwaltungsmann, der selbst hofft, dass nicht zu viele Schäden entstanden sind.

Auch die Mitglieder des Fördervereins Freibad Sprockhövel (FFS) hoffen auf einen pünktlichen Start des Bades. „Davon gehen wir bis jetzt einfach mal aus. Aber wir können dazu überhaupt nichts sagen, weil wir bei diesen Themen völlig raus sind“, sagt Marcel Beckers, der FFS-Vorsitzende Marcel Beckers.

Hoffnungen, die Kosten durch eine Versicherung ersetzt zu bekommen, werden im Keim erstickt. „Gegen Vandalismus sind wir nicht versichert, weil diese für so ein Freibad jeden Monat mehrere Tausend Euro kosten würde“, erklärt Holtze, warum es keine Entschädigung geben wird.

„Allerdings sehen wir uns leider gezwungen, weitere Überwachungskameras im Bad einzurichten“, spricht der Verwaltungsmann von den voraussichtlichen Maßnahmen. So sollen mögliche künftig Täter besser ausgemacht und zur Rechenschaft gezogen werden.