Neue Pächter für das Lokal „An der Kohlenbahn“

Neue Pächter für das Lokal „An der Kohlenbahn“

Haßlinghausen. Der neue Boden ist schon verlegt, der Pizzaofen muss noch eingebaut werden, die Stühle kommen in den nächsten Tagen. Im und am Lokal „An der Kohlenbahn“ wird in diesen Tagen fleißig gearbeitet und vorbereitet, soll das Restaurant doch am 29. August wieder seine Pforten öffnen.

„Wir haben hier eine schöne Lage und freuen uns auf den Start“, sagt Vincenzo Nardulli. Der 39-jährige gebürtige Italiener ist Wirt, Koch und Kellner in Personalunion in dem Lokal, das von seinem Schwiegervater Georgios Karagiannis gepachtet wurde.

Erste Erfahrungen in der Gastronomie hat Vincenzo im süditalienischen Bari gesammelt. „Da habe ich als Kellner gearbeitet und auch viel in der Küche gelernt“, sagt er, während er an der Bar einen Cappuccino macht.

Vor 16 Jahren kam Vincenzo nach Deutschland, zuletzt arbeitete der gelernte Maschinenbautechniker in einer Metallwarenfabrik in Cronenberg. Er habe schon lange den Wunsch gehabt, in die Gastronomie zu gehen. Als das Lokal an der ehemaligen Kohlenbahntrasse in Haßlinghausen frei wurde, habe die Familie die Gelegenheit genutzt.

Seit Anfang Mai sind Vincenzo Nardulli und Ehefrau Christina mit den Umbauarbeiten beschäftigt. Unterstützt werden sie von Eltern, Verwandten und Freunden. Nardullis Vater soll nach der Eröffnung hinter der Theke mithelfen, die Mutter in der Küche.

Neben einer festen Speisekarte mit kleineren Speisen aus dem Bistrobereich werde man auch wöchentlich wechselnde Gerichte in den Sparten Pasta, Fleisch und Fisch anbieten. Schwerpunkt sei die italienische Küche, aber auch einige deutsche und griechische Gerichte stünden auf der Karte, sagt Vincenzo.

Vor allem in den warmen Monaten hofft er auf die Ausflugsgäste, die auf der Kohlenbahntrasse unterwegs sind.

„Im Winter werden wir vermutlich verstärkt unsere Räume für Festgesellschaften zur Verfügung stellen“, so Nardulli. Dazu soll der Festsaal genutzt werden, der sich an das Lokal anschließt. Bis zu 70 Personen finden dort dann Platz.

www.an-der-kohlenbahn.de

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