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Neue Klettergerüste, Wippen und Schaukeln für die Spielplätze

Neue Klettergerüste, Wippen und Schaukeln für die Spielplätze

Kommission berät den Rat über die Verteilung von Geldern.

Niedersprockhövel. Die Spielplätze der Stadt waren in der Vergangenheit immer wieder Thema in den verschiedenen Ratsgremien. Nachdem sich die Politik Anfang des Jahres bei Ortsbegehungen ein Bild von der Situation gemacht hat, wurde im Frühjahr nicht nur die Verteilung der zur Verfügung stehenden 40 000 Euro für die Sanierung von Spielplätzen, sondern auch die Gründung einer Spielplatzkommission beschlossen.

Die aus Mitgliedern von Politik und Verwaltung bestehende Kommission soll den Stadtrat beraten, an welcher Stelle die jährlich verfügbaren Mittel eingesetzt werden sollen. In ihrer ersten Sitzung vor einigen Wochen hat sich die Kommission auch mit den aktuellen Maßnahmen beschäftigt.

In diesem Jahr stand unter anderem der Spielplatz Börgersbruch auf dem Sanierungsprogramm. Der mit über 2700 Quadratmetern größte Spielplatz im Stadtgebiet existiert bereits seit 1990 und wurde immer von den dort lebenden Kindern und Jugendlichen besucht. „Auch wenn der Spielplatz seit dieser Zeit immer wieder durch neue Geräte erweitert werden konnte, mussten zuletzt zwei Holzkonstruktionen aus Altersgründen abgebaut werden“, heißt es in einer Mitteilung der Verwaltung.

Inzwischen sind die Sanierungsarbeiten weitgehend abgeschlossen. Wie der zuständige Fachbereich der Stadt berichtet, wurden ein großes neues Klettergerät, eine Federwippe, eine Sandbaustelle, Reckstangen, eine Doppelschaukel, eine Kleinkinder-Schaukel sowie weitere Kleingeräte neu aufgestellt. Die restlichen Erdarbeiten sollen Anfang des Jahres fertig gestellt werden, sobald die Witterung es zulässt.

Neben diesem Spielplatz wurde auch der Niedersprockhöveler Spielplatz „Im Osterhöfgen“ mit modernen Geräten umgestaltet. Hier wurde ebenfalls, neben anderen Spielgeräten, ein großes Klettergerüst errichtet. Laut Beschluss standen auch die Plätze Hobeuken und Am Alten Knapp auf dem Sanierungsprogramm.

Für die Fachbereichsleiterin für Jugend und Soziales, Evelyn Müller, sind attraktive Spielplätze in der Stadt wichtig, wenn es um eine positive Bewertung des Wohnumfeldes für Familien mit Kindern geht.