Fußball: TSG schlägt Dauerrivalen und klettert auf Platz acht

Fußball : TSG schlägt Dauerrivalen und klettert auf Platz acht

Gegen die Sportfreunde Siegen heißt es vor 350 Zuschauern am Ende 3:0 (1:0).

Die TSG Sprockhövel konnte durch ihren 3:0-(1:0)-Sieg gegen Dauerrivale Sportfreunde Siegen einen großen Sprung in der Tabelle der Fußball-Oberliga machen und steht jetzt auf dem achten Rang. Erstmals nach einigen Wochen waren mit Felix Casalino und Emre Karaca wieder einmal Stürmer für die Tore verantwortlich.

TSG-Trainer Andrius Balaika überraschte gleich vor dem Anpfiff mit seiner Aufstellung. Einige Fans unter den rund 350 Zuschauern hätten wohl den einen oder anderen Namen nicht in der Anfangsformation erwartet. Doch die Mannschaft setzte das Konzept, gegen die technisch starken Siegener früh zu pressen, gut um. Eine solche Gegenpressing-Situation war es dann auch, die zum ersten Tor führte. Nachdem die TSG den Ball auf der linken Seite erobert hatte, schlenzte Casalino das Leder von halblinks humorlos ins lange Eck (15.).

Wäre die TSG in der einen oder anderen Situation noch konzentrierter ans Werk gegangen, hätte die Führung zum Pausenpfiff noch deutlicher ausfallen können, denn mit zunehmender Spieldauer erarbeitete sich die Mannschaft um Trainer Balaika ein Chancenplus.

Für Aufsehen sorgte ein Foul an Yannick Femia im Strafraum der Siegener, für das die TSG-Fans gerne einen Elfmeter gesehen hätten, doch die Pfeife des Schiedsrichters blieb stumm. Und so dauerte es bis zur zweiten Hälfte, ehe die nächsten Tore fielen. Zu Beginn aber machten die Siegener Druck, ohne dabei Torgefahr auszustrahlen. Felix Casalino machte es besser, als er den herausstürmenden Torhüter erst ins Leere greifen ließ und anschließend den Ball aus spitzem Winkel zum 2:0 einschob (56.). Die TSG hätte die Partie weiterhin frühzeitig entscheiden können, doch erst der für Casalino eingewechselte Karaca sorgte für das 3:0 (89.). e.ö.

TSG: Alisic – Sabah, Mourtala, Dytko (66. / d`Hone), Casalino (76. / Karaca), Sahin (71. / Hauser), Cosgun (88. / Restieri), Karthaus, Sindermann, Femia, Bulut

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