Die TSG hat sieben Partien zu bestehen

Die TSG hat sieben Partien zu bestehen

Die Vorbereitung hat begonnen - aber ohne Emre Demir.

Sprockhövel. Nach der kurzen Winterpause bereitet sich der Oberligist TSG Sprockhövel seit gut zehn Tagen auf den Ligaalltag vor. Die Rückrunde fängt mit dem Nachholspiel am 17. Februar bei Westfalia Herne etwas früher an als ursprünglich gedacht. „Dann haben wir wenigstens eine englische Woche gespart“, sagt TSG-Trainer Andrius Balaika. In den ersten Einheiten arbeitet der Coach an Grundlagen, die sein Team verinnerlichen soll. „Gegen Ende des Jahres hatten wir einen guten Lauf. Wir müssen alles tun, damit uns der Restart gelingt und wir schnell zu der Form finden, die wir vor der Pause hatten“, so Balaika.

Der Litauische Ex-Nationalspieler hat für die Zeit vor dem Rückrundenstart interessante und anspruchsvolle Testspielgegner ausgesucht. So kommt am heutigen Mittwoch (19 Uhr) die Reserve von Fortuna Düsseldorf in die German-Flavours-Travel-Arena am Baumhof. Schon am Samstag kommt der Niederrheinoberligist SSVg Velbert mit dem Ex-Ennepetaler Imre Renji an der Seitenlinie. Dann folgt die Begegnung gegen den SC Obersprockhövel. Den Abschluss der bisher sieben terminierten Partien bestreitet die TSG gegen den 1. FC Köln, einen weiteren Bundesligisten.

Überrascht wurden die TSG-Verantwortlichen vom kurzfristigen Weggang von Emre Demir. Der 23-jährige Deutsch-Türke bekam ein Angebot von einem türkischen Erstligisten. „Wir haben dem Wechsel zugestimmt, um Emre nicht die Chance zu verbauen“, sagte André Meister. Die Ablösesumme soll laut dem Geschäftsführer wieder in die Mannschaft investiert werden. Schon heute könnten zwei, drei interessante Spieler, deren Namen er nicht nennen wollte, mit auflaufen. Ein Besuch der Partien lohnt sich also doch. e.ö.

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