Leo-Theater: Mit Rückenwind zu vier Premieren

Leo-Theater: Mit Rückenwind zu vier Premieren

Auf dem Programm 2017 steht neben Komödien und Dramen auch eine große Produktion.

Ennepetal. Mit einer mitreißenden und ausverkauften Silvestergala im Rücken startet das Leo-Theater in die nächsten Monate. „Und die haben es in sich“, freut sich Marc Neumeister, Künstlerischer Leiter des Leo-Theaters an der Gasstraße 10. Denn es stehen gleich vier Premieren auf dem Spielplan der Ennepetaler.

Neben „Arsen und Spitzenhäubchen“, das schon Silvester die Vorpremiere hatte, gibt es noch „Der nackte Wahnsinn“, „Trennung P(a)ar Excellence“ sowie den TV-Klassiker „Ein Herz und eine Seele“ auf der Bühne zu sehen. Und das Leo präsentiert zwei weitere Stücke: „Tape Face“ und „Die Firebirds Burlesque Show“. Mit Luc Paklidat habe man laut Neumeister einen Neuen im Ensemble, mit dem die Zusammenarbeit sehr viel Spaß gemacht habe. Doch viel Zeit, um sich in dem Erfolg zu sonnen, habe man nicht. Gleich zu Beginn des neuen Jahres ist das Ensemble neben der Premiere von „Arsen“ am Freitag, 13. Januar, auch in „Aufguss“, „Sonny Boys“, „Die Perle Anna“ oder auch „Hi Dad! Hilfe. Endlich Papa“ zu sehen. So geht es dann bis Ende April weiter. Das Programm bietet eine riesige Auswahl an Klassikern, die schon erfolgreich gezeigt wurden sowie brandneuen Inszenierungen, die das Publikum sicher faszinieren.

„Ein Herz und eine Seele“ von Wolfgang Menge, die berühmte Familie Tetzlaff in den 70er Jahren, wird laut Neumeister eine ganz besondere Inszenierung. „Hier wird auf einfache Art durch das Zusammenleben verschiedener Charaktere grandioser Humor erzeugt“, sagt er — und freut sich auf die Regiearbeit. Allem voran natürlich auf die Rolle des „Ekel Alfred“. „Wir versuchen, so nah ans Original wie möglich zu kommen, sowohl inhaltlich, spielerisch und auch stimmlich.“ Die Gäste entscheiden übrigens, welche Stücke gespielt werden. Es gibt zwei Episoden mit jeweils 45 Minuten Länge, die man zu einem unterhaltsamen Abend zusammenfasst.

„Theater im Theater mit viel Theater“, so könnte die Überschrift für „Der nackte Wahnsinn“ lauten. Neumeister: „Es ist die Geschichte eines Boulevardtheaters und zeigt intime Einsichten in eine Theater-Produktion, in das Innenleben eines fiktiven Ensembles. Bekanntgeworden ist das Stück durch den Film mit Michael Caine.“ Und es werde, so Neumeister weiter, eine Überraschung für das Leo-Publikum, nicht nur weil es mit neun Schauspielern eine große Produktion ist.

„Trennung P(a)ar Excellence“ von Claudia van Veen und Jens Hajek ist nicht nur das zweite Stück der beiden Autoren und Schauspieler, „sondern auch die zweite Uraufführung der beiden Autoren bei uns“, erklärt der Künstlerische Leiter. Es ist eine Komödie über ein Ehepaar, das sich nach zehn Jahren scheiden lassen will und dazu einen resoluten Trennungscoach engagiert.

Der Vorverkauf für die Stücke ist bereits angelaufen, die Tickets sind im Internet erhältlich. Sie kosten zwischen 17 und 25 Euro. Es gibt dort außerdem die Möglichkeit, ein Abo zu erwerben. Mehr Informationen im Internet. Red

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