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Inzidenzwert steigt im Ennepe-Ruhr-Kreis über 35

Corona-Tests in Seniorenheimen und Kitas. Maskenpflicht wird ausgeweitet : Inzidenzwert steigt im Ennepe-Ruhr-Kreis über 35

Nach der kritischen Marke ist der Wer erneut gestiegen. 19 der aktuell 165 Fälle gehen auf ein Seniorenheim zurück.

Im Ennepe-Ruhr-Kreis gibt es 1083 bestätigte Corona-Fälle (Stand Freitag, 16. Oktober, 9 Uhr), von diesen gelten 902 als genesen. Die Zahl der Infektionen ist damit innerhalb der vergangenen 24 Stunden um 20 Fälle gestiegen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen, liegt im Kreisgebiet bei 37,02 (Vortag 35,5).

In den Krankenhäusern im Kreisgebiet sind derzeit neun Patienten mit Corona-Infektion in stationärer Behandlung. Einer von ihnen wird intensivmedizinisch betreut und beatmet.

Die aktuell 165 Erkrankten wohnen in Breckerfeld (1), Ennepetal (15), Gevelsberg (19), Hattingen (12), Herdecke (32), Schwelm (11), Sprockhövel (9), Wetter (23) und Witten (43).

Die Gesundeten kommen aus Breckerfeld (17), Ennepetal (60), Gevelsberg (90), Hattingen (184), Herdecke (79), Schwelm (97), Sprockhövel (59), Wetter (58) und Witten (258).

16 Menschen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis sind an oder mit dem Coronavirus verstorben. Sie stammen aus Ennepetal (3), Gevelsberg (4), Hattingen (2), Schwelm (2), Sprockhövel (1), Wetter (2) und Witten (2).

Für die bestätigten Fälle sowie für begründete Verdachtsfälle ist häusliche Quarantäne angeordnet. Insgesamt gilt diese Vorgabe für 916 (Vortag 873) Personen im Kreis.

Anlässlich eines Ausbruchgeschehens im Seniorenheim Kirchende in Herdecke mit derzeit 19 Fällen hat das Gesundheitsamt des Ennepe-Ruhr-Kreises weitere Tests veranlasst. Weitere Tests sind auch für das Haus Curanum am Ochsenkamp in Schwelm und die St. Jacobus Kita in Breckerfeld terminiert.

Neu in die Ermittlungen des Gesundheitsamtes mit aufgenommen wurden die Kita Wichtelhaus in Witten sowie das AWO Familienzentrum in Witten-Stockum, nachdem auch dort positive Fälle bekannt geworden sind.

Weitere Abstriche müssen auch rund um das Infektionsgeschehen an dem Friedrich-Harkort-Gymnasium in Herdecke genommen werden, da es dort zu weiteren Folgefällen gekommen ist.