Bei einer Niederlage droht ein Abstiegsrang

Bei einer Niederlage droht ein Abstiegsrang

TSG-Fans hoffen gegen TuS Haltern auf drei Punkte. Doch der Aufsteiger ist ambitioniert.

Sprockhövel. Selten dürfte die Frage nach der Sichtweise zum halbvollen oder halbleeren Glas so angebracht gewesen sein wie aktuell bei den Kickern der TSG Sprockhövel. Seit vier Spielen konnte der Oberligist zwar keinen Sieg mehr feiern, andererseits verließ das Team den Platz seit drei Spielen aber auch nicht als Verlierer.

Eingefleischte TSG-Fans hoffen für die morgige Partie gegen TuS Haltern (15 Uhr, Lippspieker/Haltern am See), dass sich das eben erwähnte Glas nach dem Spiel mit Punkten füllt. Ob die Mannschaft um Trainer Andrius Balaika dies bewerkstelligen kann, dürfte aber zumindest bezweifelt werden. Denn der Verein von Ex-Nationalspieler Christoph Metzelder ist einer der ambitionierten Aufsteiger. Dem Liganeuling wird von vielen sogar der direkte Durchmarsch in die Regionalliga zugetraut. Auch die TSG hat schon ihre Erfahrungen mit dem TuS gemacht. Vor rund fünf Wochen trat Haltern im Westfalenpokal in der German-Flavours-Travel-Arena an und beendete mit einem 3:0-Sieg Sprockhövels Pokalträume.

Die TSG will an die Leistung aus den vergangenen drei Spielen anknüpfen, als die Balaika-Elf lange Zeit dominierte, das Tor aber trotzdem nicht oft genug traf. „Das sind Punkte, die uns fehlen“, sagt Andrius Balaika. Trotz allen Ärgers will der 39-jährige Coach nicht den Stab über seine Mannschaft brechen: „Die Jungs wissen es ja selber, was am Wochenende passiert. Aber gerade in solchen Situationen ist es wichtig, das Geschehene abzuhaken und zu versuchen, im nächsten Spiel endlich einen Dreier zu holen.“ Bei einer weiteren Niederlage droht der TSG Sprockhövel sogar der Sturz auf einen Abstiegsrang e.ö.

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