Spritpreise: Darum ist Tanken im Moment so teuer

Spritpreise steigen : Darum ist Tanken im Moment so teuer

Der Kraftstoff ist so teuer wie seit 2014 nicht mehr. Zum Wochenende hin wird der Preis voraussichtlich weiter steigen.

Kraftstoff in Deutschland bleibt anhaltend teuer. Gegenüber der Vorwoche stieg der Preis für einen Liter Super E10 nach Angaben des ADAC um 0,6 Cent auf durchschnittlich 1,506 Euro.

Diesel verbilligte sich zwar um 0,1 Cent auf 1,338 Euro, blieb dadurch aber ebenfalls auf sehr hohem Niveau. Die Preisdifferenz zwischen beiden Sorten hat sich auf 16,8 Cent vergrößert.

Super E10 war zuletzt im Oktober 2014 so teuer wie heute.

Mitverantwortlich ist laut dem Automobilclub unter anderem der hohe Rohölpreis. Ein Barrel der Sorte Brent kostete im Wochenverlauf kurzzeitig über 80 Dollar. Das ist etwa 10% mehr als noch im August diesen Jahres. Entwickeln sich die Kurse an den Börsen wie bisher, ist davon auszugehen, dass der Preis zum Wochenende weiter steigt und Benzin teurer wird.

Von seinem Allzeithoch im September 2012 ist Benzin aber noch rund 20 Cent entfernt.Auch die US-amerikanische Marke WTI verhält sich ähnlich mit einem Preis von aktuell 70,99 US-Dollar je Barrel. Dabei handelt es sich um den höchsten Stand seit 2015.

Der ADAC empfiehlt Autoreisenden, beim Tanken die regelmäßigen Schwankungen der Spritpreise im Tagesverlauf zu beachten. Laut Auswertung des ADAC liegen die besten Zeiten zwischen 15 und 17 Uhr sowie 19 und 22 Uhr.

(red/ots)
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