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NRW: Schüler experimentieren in der „Forscherwelt“

NRW : Schüler experimentieren in der „Forscherwelt“

Die Henkel-Bildungsinitiative „Forscherwelt“ organisiert inzwischen in 13 Ländern Kurse für Mädchen und Jungen.

(nic) Die Henkel-Bildungsinitiative „Forscherwelt“ erobert von Düsseldorf aus die Welt. Vor zehn Jahren wurde sie ins Leben gerufen, um die Neugier von Kindern für naturwissenschaftliche Themen zu wecken, seitdem wächst sie jedes Jahr und hat weltweit schon mehr als 62 000 Kinder in 13 Ländern erreicht. Der runde Geburtstag wurde jetzt mit einer digitalen Erlebniswoche für Kinder in Deutschland, Nordamerika, Südkorea, Russland und Dubai gefeiert.

„Eine gute Bildung ist das Fundament für die Zukunft unserer Gesellschaft“, sagt Simone Bagel-Trah, Vorsitzende des Aufsichtsrats und des Gesellschafterausschusses von Henkel und Schirmherrin der Forscherwelt. „Mit der Forscherwelt wollen wir in Kindern die Freude am Forschen, den Mut zum Nachfragen und den Entdeckergeist wecken“, so Bagel-Trah.

Im April 2011 hatte am Henkel-Standort im Düsseldorfer Süden der erste Ferienkurs in der Forscherwelt stattgefunden. Kinder entdecken dabei spielerisch die Geheimnisse der Naturwissenschaften, wie die Initiative mitteilt. Zu den Angeboten zählen heute Workshops, Unterrichtsreihen für Grundschulkinder, fachdidaktisch aufbereitete Unterrichtsmaterialien sowie Fortbildungen für Lehrkräfte. Rund 60 Prozent der Düsseldorfer Grundschulen haben inzwischen mindestens einmal an dem Forscherwelt-Programm teilgenommen, ebenso viele Grundschulen aus dem Umland.

Auch die digitalen Angebote wurden ausgebaut und sollen noch weiter wachsen. Kinder können zuhause experimentieren und Experimente online abrufen, sich beispielsweise auch Videos ansehen. Inhaltlich orientieren sich die Programme den Angaben zufolge an den Forschungsbereichen von Henkel. Die Kinder experimentieren also in den Gebieten Nachhaltigkeit, Kleben, Waschen und Körperpflege.

Die Forscherwelt sei anders als ein klassisches Schülerlabor konzipiert, das nur für ein paar Stunden aufgesucht wird, betont die Initiative. Zusätzlich zu einem Experimentierbereich gebe es hier auch Rückzugsorte, Raum für Bewegung, Austausch und Reflexion. Dafür gab es bereits verschiedene Auszeichnungen.