Rund um Köln: 100 Millionen Euro zur Linderung von Bahn-Problemen

Rund um Köln: 100 Millionen Euro zur Linderung von Bahn-Problemen

Der S-Bahn-Verkehr im Kölner Bahnknoten soll endlich verbessert werden. Es ist einer der größten Engpässe im deutschen Eisenbahnetz und sorgt immer wieder für Probleme.

Neue Gleise, neue Bahnsteige, mehr S-Bahnen: Der Ausbau des bei Pendlern für viele Verspätungen bekannten Kölner Bahnknotens soll mit neuen Millioneninvestitionen vorankommen.

Für die Planung von zwei zentralen Projekten, bei denen es vor allem um den S-Bahn-Verkehr geht, sind rund 100 Millionen Euro vorgesehen, wie der Nahverkehr Rheinland (NVR) mitteilte. Das Geld sollte am Montagnachmittag bei einer Konferenz von Land, Bahn und NVR freigegeben werden.

Fließen sollen die Millionen zum einen für den Ausbau der Linie S11 und des Kölner Hauptbahnhofs. Damit die S11 in Stoßzeiten öfters fahren kann, sind unter anderem zusätzliche Bahnsteige am Hauptbahnhof und am Bahnhof Köln/Deutz notwendig. Bei dem anderen Projekt handelt es sich um den Bau der sogenannten Westspange, die den Neubau von zwei S-Bahngleisen zwischen Köln und Hürth vorsieht.

Der Ausbau ist notwendig, weil der Kölner Bahnknoten schon lange an seine Kapazitätsgrenzen gestoßen ist. Er gilt als einer der größten Engpässe im deutschen Eisenbahnnetz. Sein Ausbau ist in mehreren Einzelprojekten geplant.

Das Bundesverkehrsministerium hat dafür insgesamt rund 3,7 Milliarden Euro veranschlagt. Angaben zu einem möglichen Fertigstellungstermin sind laut NVR nicht möglich.

(dpa)
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