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„Sondereffekte“ im Kreis

„Sondereffekte“ im Kreis

Geringe Verluste für CDU, SPD gewinnt dazu.

Rhein-Kreis Neuss. Geringe Unterschiede liegen zwischen den Kommunalwahl-Zahlen aus 2009 und 2014. Die CDU muss Verluste hinnehmen (42,2 Prozent), die FDP kommt nur auf 7,2 Prozent (-4,4 Prozent). Die SPD gewinnt und liegt bei 25,7 Prozent, die Grünen holen 10,3 Prozent. Durch die kleinen Parteien wird es bunter im Kreistag.

„Ich bin enttäuscht über die geringe Wahlbeteiligung“, sagt Kreiswahlleiter Jürgen Steinmetz. Für Landrat Hans-Jürgen Petrauschke hält die Kreistagswahl keine großen Überraschungen parat: „In einzelnen Städten hat es Sondereffekte gegeben“, sagt er und spielt auf die guten SPD-Ergebnisse in Dormagen an.

Über diese „Sondereffekte“ freut sich SPD-Vorsitzender Rainer Thiel, der den guten Wahlkampf seiner Partei in Dormagen lobt. „Das sieht sehr gut. Wir verzeichnen kreisweit einen Zuwachs. Das tut dem Kreistag gut. Jetzt wird es mehr nach den Inhalten gehen.“

Martin Mertens (SPD) gewinnt zudem in Rommerskirchen die Bürgermeisterwahl gegen Michael Willmann (CDU).