Weihnachtsgeschäft in Neuss: Polizei warnt vor Taschendieben

Geschenkekauf in der Innenstadt Neuss : Mehr Polizei in der Adventszeit im Einsatz

Die Polizei setzt wegen Taschendiebgefahr eine mobile Wache in der City ein.

Die Stadt Neuss bereitet sich auf die Vorweihnachtszeit vor. Es wird geschmückt und festliche Beleuchtung angebracht. Der Weihnachtsbaum vor dem Rathaus steht, am Dienstag wird die Beleuchtung offiziell eingeschaltet. Polizei und Kommunaler Service- und Ordnungsdienst (KSOD) werden in der Adventszeit mehr Präsenz auf den Straßen zeigen. Es laufen jeden Tag uniformierte und zivile Polizeibeamte Streife auf den Haupteinkaufsstraßen und dem Weihnachtsmarkt. Unter anderem gibt es eine mobile Wache, die ihren immer wieder Standort wechselt – auch wegen erhöhter Taschendiebstahlgefahr.

Ulrich Hüvel, Chef der Neusser Polizeiwache, warnt vor Taschendiebstählen und gibt Tipps: „Man sollte sein Portemonnaie immer in einer Innentasche tragen und am besten zu zweit einkaufen gehen, damit die Geldbörse nicht unbeobachtet in der Umkleidekabine liegen bleibt. Viele Geschäfte bieten auch abschließbare Fächer für Wertsachen an.“ Auch die Kaufhausdetektive arbeiten eng mit der Polizei zusammen. Genauso können sich Bürger auch an die Politessen wenden, wenn sie Hilfe brauchen. Die Politessen kann man übrigens auch dann ansprechen, wenn man wissen will, wo es noch freie Parkplätze gibt. Für Leute, die mit dem Auto kommen, empfiehlt es sich, direkt die Parkhäuser anzusteuern. Besonders das Tranktor- oder das Niedertor-Parkhaus bieten oft noch Platz. Wer kann, nutzt aber am besten den öffentlichen Nahverkehr.

In der City gibt es
zusätzliche Mülleimer

Die Abfall- und Wertstofflogistik (AWL) stellt in der Vorweihnachtszeit zusätzliche Mülleimer in der Innenstadt auf und erhöht die Reinigungszyklen. Falls es richtig kalt werden sollte oder bei Schneetreiben, steht auch schon der Winterdienst mit Räum- und Streufahrzeugen bereit. Wer Stress beim Einkaufen vermeiden möchte, sollte seine Weihnachtseinkäufe nicht auf den letzten Drücker erledigen und Besorgungen auch auf die Wochentage legen. Red

(NGZ)