VdS Nievenheim kassiert die nächste Heimniederlage

VdS Nievenheim kassiert die nächste Heimniederlage

Der Fußball-Landesligist enttäuscht gegen den 1. FC Viersen und unterliegt mit 0:1. Einzig Torhüter Fabian Ritterbach zeigt Normalform.

Nievenheim. Fußball-Landesligist kassierte nach dem 0:3 gegen Odenkirchen nun beim beim 0:1 (0:0) gegen den 1. FC Viersen die nächste Heimpleite — und die war nach einer schwachen Leistung gegen den Vorletzten auch hochverdient. „Der Gegner war uns in vielen Belangen überlegen“, sagte VdS-Trainer Sascha Querbach. Schließlich waren es nur die mit fünf Niederlagen in Folge angereisten Viersener, die den Eindruck machten, das Spiel unbedingt gewinnen zu wollen. So erzwangen die aggressiven und laufstarken Gäste zahlreiche und teils haarsträubende Ballverluste im unkonzentrierten Aufbauspiel der Nievenheimer. „Da war auf unserer Seite viel zu wenig Bewegung im Spiel, dann kommst du zwangsläufig in Bedrängnis“, erklärte der Trainer.

Der VdS konnte froh sein, dass die Partie nicht schon nach 45 Minuten entschieden war Nach einem schlampigen Ballverlust von Innenverteidiger Nils Dübbert verpasste Enrico Zentsch schon nach vier Minuten die Gäste-Führung mit einem Pfostenschuss. Mit einem Kopfball an die Latte hätte Dübbert kurz darauf beinahe für den VdS getroffen. In der Folge spielte aber nur noch der FC: Denis Homann mit einem Lattenkopfball sowie Sean Herrmann und Petar Popovic vergaben hochkarätige Möglichkeiten. Dass es mit einem 0:0 in die Kabine ging, war einzig und allein dem glänzend aufgelegten Nievenheimer Torhüter Fabian Ritterbach zu verdanken. „Fabian war unser einziger Spieler auf dem Platz, der Normalform hatte. Ohne ihn hätten wir deutlich höher verloren“, sagte Querbach.

Nach der Pause konnte Ritterbach zunächst noch einmal gegen Popovic retten, ehe er sich dann aber doch einmal geschlagen geben musste: Popovic war auf und davon und erzielte das Tor des Tages (70.). Erst danach schienen die Gastgeber wachzuwerden und kamen auch prompt zu Torchancen: Dübbert köpfte wieder knapp vorbei (72.), mit der besten Nievenheimer Gelegenheit scheiterte Kevin Scholz, als er nach einer flachen Hereingabe im letzten Moment am Abschluss ins leere Viersener Tor gehindert wurde. Der VdS hat es damit verpasst, den Abstand auf den Tabellenkeller zu vergrößern. Es bleibt bei fünf Punkten Vorsprung vor den Abstiegsplätzen.

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