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Unwetter lässt Feuerwehr keine Ruhepause

Unwetter lässt Feuerwehr keine Ruhepause

Vollgelaufene Keller und ein Brand hielten die Einsatzkräfte am Wochenende im Dauereinsatz.

Dormagen. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr hatten am Wochenende reichlich zu tun: Bei einem Brand an der Straße Am Höhenberg waren sie ebenso im Einsatz wie am Samstag aufgrund der starken Regenfälle.

Gestern morgen um kurz nach fünf Uhr musste die Feuerwehr einem Brand in einem leerstehenden Wohngebäude an der Straße Am Höhenberg ausrücken. Nachdem sie sich gewaltsam Zugang ins Gebäude verschafft hatte, ging ein Trupp unter Atemschutz zur Brandbekämpfung vor. Der Brandherd konnte schnell im Erdgeschoss gefunden und das Feuer gelöscht werden. Alle weiteren Räume wurden kontrolliert, wobei das Dachgeschoss aufgrund der maroden Bausubstanz nur von außen über die Drehleiter kontrolliert werden konnte.

Der Löschzug Hackenbroich wurde von der Einsatzstelle zur Hauptwache verlegt, um von dort den Grundschutz für das Stadtgebiet sicher zu stellen. Einsatzende war gegen 6.30 Uhr. Im Einsatz waren neben der hauptamtlichen Wachabteilung und dem Rettungsdienst die Löschzüge Mitte, Hackenbroich, Nievenheim und Delhoven.

Nachdem Dormagen in den letzten Wochen von Unwettern verschont geblieben war, gab es am Samstag Abend reichlich zu tun. Ausgelöst durch Starkregen gab es in verschiedenen Ortsteilen ab 23.40 Uhr mehrere Meldungen über eingedrungenes Wasser in Kellerräume. Den Schwerpunkt der Einsätze bildete dabei der Ortsteil Zons. Dort wurden insgesamt sieben Einsatzstellen durch die Kräfte der Feuerwehr abgearbeitet. Weitere Einsätze gab es in Nord und Straberg (jeweils zwei) und in Horrem (eine). Im Einsatz waren die hauptamtliche Wachabteilung und die Löschzüge Zons, Stürzelberg und Mitte. Gegen 1.30 Uhr waren alle Einsätze abgearbeitet und die Kräfte konnten wieder einrücken. schum