Feierstunde beim Erftverband UN-Auszeichnung für Erftrenaturierung in Neuss

Neuss/Bergheim · Der Erftverband muss bis 2030 die Erft auf 40 Kilometer Länge „umbauen“. Das angestrebte Ergebnis kann schon jetzt auf dem renaturierten Abschnitt vor der Flussmündung besichtigt werden. Ihn hält man auch bei der UN für vorbildlich.

Die „Erftverlegung Gnadental“ hat in der Kategorie „Gewässer und Auen“ überzeugt und wurde von den Vereinten Nation als eines von drei Top-Pprojekten zur Wiederherstellung von Ökosystemen ausgezeichnet.

Die „Erftverlegung Gnadental“ hat in der Kategorie „Gewässer und Auen“ überzeugt und wurde von den Vereinten Nation als eines von drei Top-Pprojekten zur Wiederherstellung von Ökosystemen ausgezeichnet.

Foto: Erftverband

Der Eisvogel ist wieder da. Schon deshalb freut sich Erftverbandsvorstand Professor Heinrich Schäfer darauf, bald Exkursionen mit seinen Studenten von der RWTH Aachen ins renaturierte Auengebiet am Unterlauf der Erft unternehmen zu können. Noch mehr freut ihn nur, dass das Projekt „Erftverlegung Gnadental“ als UN-Dekade-Projekt ausgezeichnet wurde. Sabine Riewenherm, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, überbrachte am Donnerstag Preis, Signet und Urkunde in die Erftverbands-Zentrale in Bergheim. Ob sie wiederkommen darf, um den Preis als Projekt des Jahres übergeben zu dürfen, entscheidet sich in einem Publikumsvoting mit sechs Kandidaten aus dem ganzen Bundesgebiet.