Kürzungen im Rhein-Kreis Neuss Warum Landrat Petrauschke dem Kanzler schreibt

Rhein-Kreis · Immer mehr Menschen ziehen nach Deutschland und in den Rhein-Kreis. Doch trotz des Rekordhochs will der Bund die Mittel für Migrationsberatung kürzen.

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke hofft jetzt auf die Unterstützung des Bundeskanzlers Olaf Scholz.

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke hofft jetzt auf die Unterstützung des Bundeskanzlers Olaf Scholz.

Foto: PSB/SVEN VUELLERS FOTOGRAFIE

Egal ob es um die Vermittlung in Deutschkurse oder Hilfe bei Problemen im Alltag geht: Die Migrationsberatung leistet angesichts der steigenden Zahl an Zuwanderungen nach Deutschland einen Beitrag zur gesellschaftlichen Teilhabe. Deshalb schauen nicht nur die Sozialverbände mit Sorge auf die Pläne der Bundesregierung. Die plant nämlich radikale Kürzungen im Bereich der Jugendmigrationsberatung und der Migrationsberatung für Erwachsene. So sollen in Zukunft 24 Millionen Euro eingespart werden, was eine Kürzung um 30 Prozent bedeuten würde. Diese Kürzung hätte auch verheerende Auswirkungen auf den Rhein-Kreis, wie Landrat Hans-Jürgen Petrauschke dem Bundeskanzler in einem Brief verdeutlicht. Was er von Olaf Scholz angesichts der geplanten Einsparungen fordert.