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Neusser müssen eine Woche auf die Linie 709 verzichten

Neusser müssen eine Woche auf die Linie 709 verzichten

Grund ist eine Gleiserneuerung an der Stresemannallee.

Neuss. Die Fahrt zum Arbeitsplatz in Düsseldorf wird für tausende Pendler aus Neuss in der ganzen kommenden Woche kompliziert. Die Rheinbahn erneuert nämlich an der Stresemannallee auf mehr als einem Kilometer Länge die Gleise, so dass die Straßenbahnlinie 709 am Düsseldorfer Südfriedhof endet. Auf das eigene Auto umzusteigen, ist auch nicht problemlos möglich, denn zwischen Langemarckstraße und Willy-Brandt-Ring ist die Stresemannallee nach Angaben der Düsseldorfer Rheinbahn nur eingeschränkt zu nutzen.

Die Straßenbahnlinie 709 wird ab Sonntag, 19. April, 4 Uhr, Neuss nicht mehr anfahren. Der reguläre Fahrbetrieb setzt erst am Samstag, 25. April, mit Dienstbeginn wieder ein. In der Zwischenzeit sind Busse unterwegs, um die Verbindung zwischen den Haltestellen „Georg-Schulhoff-Platz“ in Düsseldorf und „Neuss, Stadthalle“ aufrecht zu erhalten.

Für Pendler heißt das: Umsteigen. Das müssen sie an der Stadthalle sogar ein zweites Mal tun, wenn sie aus der Innenstadt kommen oder dorthin wollen. Denn zwischen der Haltestellen Stadthalle und „Theodor-Heuss-Platz“ am Hauptbahnhof sind Fahrgäste auf die Busse der Stadtwerke beziehungsweise der Busverkehr Rheinland (BVR) angewiesen. Die Innenstadt selbst ist nämlich auch eine Woche lang „straßenbahnfrei“.

Autofahrer müssen beachten, dass schon ab 9 Uhr am Freitag, 17. April, die linke Fahrspur der Stresemannallee in Fahrtrichtung Düsseldorf teilweise gesperrt wird. Ab Sonntag, 19. April, werden die linken Fahrspuren in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Der Abschnitt der Stresemannallee zwischen Langemarckstraße und Rennbahn wird ab Freitag, 9 Uhr, in Richtung Rennbahn sogar ganz gesperrt. Umleitungen würden zwar ausgeschildert, hält das Unternehmen Rheinbahn fest, doch sollten ortskundige Autofahrer den Baustellenbereich am besten weiträumig umfahren.

Dass die Linie 709 eine ganze Woche lang nicht nach Neuss fährt, sei ungewöhnlich, gibt Unternehmenssprecherin Heike Schuster zu. Die — teurere — Alternative wäre nur gewesen, die Bauarbeiten auf drei Wochenenden zu verteilen.

Alternativlos sind Pendler nicht: Wer mit der Bahn nach Düsseldorf fahren will, kann die U 75 ab Hauptbahnhof oder eine Verbindung der Deutsche Bahn AG nutzen. Allerdings enden diese Linien an anderen Stellen als die 709. -nau