Bürger-Schützen-Verein Neuss Neusser Schützen stellen Rekord auf

Neuss. · Die Zahl der Aktiven ist auf 7719 Schützen gestiegen. Komitee hat Festprogramm vorgestellt.

 Vorfreude aufs Schützenfest (v.l.): Holger Schöpkens, Achim Robertz, Präsident Martin Flecken und Robert Rath.

Vorfreude aufs Schützenfest (v.l.): Holger Schöpkens, Achim Robertz, Präsident Martin Flecken und Robert Rath.

Foto: Andreas Woitschützke

Die Vorfreude ist greifbar. Als das Komitee des Neusser Bürger-Schützen-Vereins am Samstagmittag das Programm für das Schützenfest, das vom 23. bis 27. August gefeiert wird, vorstellt, ist auch ein Rekord dabei. „Wir werden 7719 Schützen und Musiker auf die Straße bringen. Das sind 14 mehr als im Vorjahr“, sagt Schriftführer Holger Schöpkens. So groß war das Regiment noch nie. Ein Plus gibt es bei den Schützen (93 mehr als 2018), während die Zahl der Musiker auf 1820 zurückging (minus 79).

Ein Blick in die Historie zeigt, wie  das Fest in den vergangenen 15 Jahren gewachsen ist. Im Vergleich zu 2004 sind 1392 Schützen und Musiker mehr dabei. Sie sorgen vor allem bei der großen Königsparade zu Ehren von Schützenkönig Bruno Weyand aus den Reihen der Schützengilde für ein stimmungsvolles Bild. Ihm steht Ehefrau Karin als Königin zur Seite.

Als Ehrengäste sind am Schützenfest-Sonntag André Kuper, Präsident des NRW-Landtags, Monsignore Markus Hofmann, Generalvikar des Erzbischofs von Köln, sowie als Vertreter der regionalen Wirtschaft der Pierburg-Geschäftsführer René Gansauge dabei. Mit André Kuper kam Schützenpräsident Martin Flecken vergangenes Jahr bei einem Empfang in Düsseldorf ins Gespräch. Dabei reifte die Idee, ihn als Ehrengast einzuladen.

107 Großfackeln werden in der Innenstadt zu bestaunen sein

Der Blick auf Markus Hofmann fiel früh. „Mit seiner Einladung setzen wir eine Tradition fort“, erklärt Flecken. Wenn der Erzbischof von Köln einen neuen Generalvikar hat, dann sei es beim Neusser Bürger-Schützen-Verein schließlich guter Brauch, ihn als Ehrengast einzuladen. Seit 1. Mai 2018 ist Hofmann Generalvikar.

Stimmungsvoll wird es schon am Samstagabend beim Fackelzug. Dabei gibt es zwar keinen neuen Rekord, aber einen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr. 107 Großfackeln werden zu bestaunen sein. 40 kommen von den Grenadieren, 27 steuert die Schützenlust bei, 22 das Jägerkorps, neun die Hubertusschützen, acht kommen von der Schützengilde. Komplettiert wird das Feld von der Großfackel der Scheibenschützen.

Auch die Liste der Schützen, für die es ein besonderes Fest wird, ist lang. „Es gibt in diesem Jahr 137 Einzel-Jubiläen“, sagt Schöpkens. Der ehemalige Schützenkönig Heinz-Willi Maassen (Scheibenschützen-Gesellschaft) feiert „70-Jähriges“, seit 60 Jahren sind Hans Freyenberg (Zug „Blaue Blömkes 1948“/Grenadierkorps), Heinz Weyers (Diana 1954/Jägerkorps), Hans-Dieter Frieß (Götz von Berlichingen/Hubertuskorps) und Karl-Heinz Moors (Quirinusjünger/Hubertuskorps) dabei.

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