Wassersport in Neuss Von „Pulcha Nussia“ bis Kanu-Anleger: Die großen Baustellen im Sporthafen

Neuss · Die Pläne für die Vertiefung des Hafenbeckens sowie die Erneuerung der Steganlagen und Spundwände sind fertig. Unklar ist, wer die Verschrottung der „Pulchra Nussia“ zahlt und was aus dem Feuerlöschboot „Alfons Frings“ wird.

Bei Niedrigwasser wie im vergangenen Sommer lagen viele Freizeitkapitäne mit ihren Booten fast auf dem Trockenen. An Ausfahrten war zum Teil nicht zu denken. Das soll durch ein Ausbaggern des Hafenbassins künftig verhindert werden.

Bei Niedrigwasser wie im vergangenen Sommer lagen viele Freizeitkapitäne mit ihren Booten fast auf dem Trockenen. An Ausfahrten war zum Teil nicht zu denken. Das soll durch ein Ausbaggern des Hafenbassins künftig verhindert werden.

Foto: Simon Janßen

Die „Pulchra Nussia“, seit 1976 Hausboot des Marinevereins, hat nichts Häusliches mehr an sich. Der nur noch 35 Mitglieder zählende Verein hat angefangen, den 1944 als Minenräumboot auf Kiel gelegten „Kahn“ auszuräumen. Ein Teil der Innenausstattung sei als Leihgabe an Museen abgegeben worden, berichtet der Vorsitzende Christian Grüning, was nicht mehr zu verwenden ist, wird mit dem Boot an Ort und Stelle im Sporthafen abgewrackt. Der Zeitpunkt ist offen.