Alles neu nach Renovierung der Kleiderstube Alles neu in der Kleiderstube St. Andreas

Norf · Die Kirche hat eine Renovierung spendiert.

Die Kleiderstube erstrahlt in neuem Glanz.

Die Kleiderstube erstrahlt in neuem Glanz.

Foto: Norfer Kleiderstube

(fhi) Jede Woche arbeiten abwechselnd zwei Frauen des achtköpfigen Teams ehrenamtlich in der Kleiderstube in Norf an St. Andreas. Sie sichten die Spenden, falten die Kleidung und präsentieren sie dann in den Regalen. Das geht den Frauen jetzt noch leichter von der Hand – denn die Räume der Kleiderkammer wurden gerade renoviert.

„Erst wurde alles neu gestrichen. Dann haben wir auch noch neue Lampen und Regale bekommen“, sagt Barbara Kessel, eine der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen. Die Kosten dafür habe zu großen Teilen die katholische Kirche St. Andreas getragen. „Einen kleinen Teil haben wir aber auch von unseren gesammelten Spenden finanziert.“ Geleitet wurde die Renovierung durch Silvia Wessels. Sie selbst hatte vor ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit in der Kleiderkammer einen Second-Hand-Laden. „Dann ist man natürlich im Thema drin und weiß genau, wie man Kleidung schön präsentiert“, sagt Wessels.

Jetzt erstrahlt die Kleiderstube also in neuem Glanz. Wer Kleidung spenden möchte oder selbst einmal durch das Angebot stöbern will, kann das jeden Dienstag zwischen 15 und 17 Uhr tun. Bei gespendeter Kleidung sei wichtig, dass sie gut erhalten und sauber ist. Gesucht werde vor allem Oberbekleidung. „Wenn wir zu viele Spenden haben, packen wir auch schon mal Pakete für Obdachlose oder geben etwas an die evangelische Kirche. Das ist dann für Bethel“, erklärt Barbara Kessel.

Wichtig ist ihr auch zu betonen, dass jeder in der Kleiderstube einkaufen könne. Die meisten Stücke lägen preislich zwischen 50 Cent und 2 Euro. Von Krawatten über Anzüge bis zu Jacken sei alles dabei.

Die Ehrenamtlichen haben Spaß an ihrer Aufgabe. „Ich bin auch bei der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands. Es ist mir wichtig, die katholischen Werte zu leben“, sagt Kessel. Die Frauen der Kleiderstube treffen sich auch außerhalb der Öffnungszeiten regelmäßig und besprechen Angelegenheiten, die die Stube betreffen. Gefunden haben sie sich vor etwa drei Jahren, als das vorherige Team aus Altersgründen zurückgetreten ist.

(fhi)
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