„Vicus Italiano“ in Neuss Neuer Italiener öffnet seine Türen auf dem Markt

Neuss · Am Samstagabend lag italienisches Flair in der Neusser Luft. Zur Eröffnung ihres neuen Restaurants gaben Ina Aufenberg und Gökhan Göktas einen ersten Vorgeschmack. Was die Neusser im „Vicus Italiano“ erwartet.

Für Ina Aufenberg und Gökhan Göktas ist es bereits die zweite Eröffnung, sie betreiben auch das Café „Vicus“ an der Niederstraße.

Für Ina Aufenberg und Gökhan Göktas ist es bereits die zweite Eröffnung, sie betreiben auch das Café „Vicus“ an der Niederstraße.

Foto: M. Ritters/Michael Ritters

Wer am Samstagabend durch die sonnige Neusser Innenstadt lief, konnte die Einweihungsfeier des „Vicus Italiano“ am Markt kaum verfehlen. Die Inhaber Ina Aufenberg und Gökhan Göktas luden die Neusser auf ein Peroni-Bier oder einen Softdrink inklusive kleiner Appetizer aufs Haus ein, um die Eröffnung ihres neuen Restaurants in Neuss zu feiern. Musikalisch begleitet wurde die Party von Sänger Claudio Castellano, der für ein besonders italienisches Flair sorgte.

Eigentlich sollte das italienische Gasthaus bereits im Februar öffnen. Diese Pläne wurden aber durch eine ungeplante Sanierung nach dem Durchbruch einer Wand durchkreuzt. Nun freuen sich Aufenberg und ihr Partner Göktas über die Eröffnung ihres zweiten Restaurants. Das erste Café und Restaurant wurde bereits vor zwei Jahren auf der Niederstraße auf Höhe des ehemaligen Kaufhofs eröffnet und erfahre seitdem eine positive Resonanz, so die Inhaber.

Nach dem unvorhersehbaren zeitlichen Aufschub ist die Gastronomin besonders froh, endlich starten zu können: „Hier steckt viel körperliche Arbeit und Herzblut drin. Nach der Verzögerung freuen wir uns natürlich doppelt, dass wir jetzt endlich öffnen können“, berichtete Aufenberg sichtlich zufrieden.

Ihr Mann und sie gingen beide gerne in Düsseldorf essen und fanden es schade, dass es in ihrer Heimatstadt Neuss nicht so viel Auswahl gebe. „Und weil wir die italienische Küche lieben, haben wir uns dazu entschieden, unser eigenes Restaurant aufzumachen.“ Zwar seinen sie beide keine Italiener, aber aus Düsseldorf wüssten sie, dass 80 Prozent der italienischen Restaurants nicht von richtigen Italienern betrieben würden und trotzdem eine tolle Küche hätten. „Wir selbst haben allerdings einen italienischen Koch in der Küche und sind sehr dankbar, uns von ihm inspirieren zu lassen“, fügt sie hinzu. „Wir verkaufen natürlich nur, was uns auch selbst schmeckt.“ Ihr persönlicher Favorit auf der Speisekarte: die Meeresfrüchte- und Fischplatte.

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